Fischer, Herbert

 

* 12. Oktober 1882, Stuttgart

† 23. Oktober 1939, Berlin

 

Herbert Fischer trat am 22. März 1901 als Leutnant in die Württembergische Armee ein. Er kam dabei zum 1.  Königlich Württembergisches Grenadier-Regiment Königin Olga Nr.119. Als Bataillonsadjutant wurde er am 16. Juni 1910 zum Oberleutnant befördert. Im Herbst 1912 wurde er zum Regimentsadjutant ernannt. Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges kam er dann zur Türkischen Armee. Dort wurde er am 8. Oktober 1914 zum Hauptmann befördert. Bei dieser wurde er dann den gesamten Krieg über eingesetzt. Im Ersten Weltkrieg wurden ihm beide Eisernen Kreuze, sowie viele andere Auszeichnungen verliehen. Nach dem Krieg wurde er in das Reichsheer übernommen. Dort kam er zuerst zum Reichswehrministerium. Am 1. Oktober 1920 wurde er zum Adjutant beim Oberbefehlshaber des Heeres ernannt. Nach dem Herbst 1921 wurde er dann zum Kompaniechef im 6. Infanterie-Regiment ernannt. Am 1. Januar 1924 wurde er wieder in das Reichswehrministerium versetzt. Dort wurde er dann am 1. Februar 1924 zum Major befördert. Dabei wurde er direkt im Truppenamt (TA) eingesetzt. Im Frühjahr 1927 wurde er dann bei der Heeres-Organisations-Abteilung (T 2) eingesetzt. Am 1. Februar 1928 wurde er zum Kommandeur des I. Bataillons vom 17. Infanterie-Regiment in Braunschweig ernannt. Als solcher wurde er am 1. Oktober 1929 zum Oberstleutnant befördert. Am 1. April 1930 wurde er dann in den Regimentsstab vom 17. Infanterie-Regiment versetzt. Am 1. November 1930 wurde er erneut in das Reichswehrministerium versetzt. Dort wurde er zum Leiter der Abteilung Fremde Heere (T 3) im Truppenamt (TA) ernannt. Als solcher wurde er am 1. April 1931 zum Oberst befördert. Am 1. April 1933 wurde er dann zum Militärattaché an der deutschen Botschaft in Italien ernannt. Als solcher wurde er am 1. April 1934 zum Generalmajor befördert. Am 1. Dezember 1935 wurde er zum Generalleutnant befördert. Im Herbst 1935 wurde er dann abberufen und kam wieder in das Reich zurück. Dort wurde er am 6. Oktober 1936 zum Kommandeur der 31. Infanterie-Division ernannt. Am 20. April 1937 wurde er von diesem Kommando entbunden und zur Verfügung des Oberbefehlshabers des Heeres gestellt. Am 31. Oktober 1937 wurde er dann in den Ruhestand verabschiedet. Dabei wurden ihm die Charakter eines General der Infanterie verliehen. Kurz nach Ausbruch des 2. Weltkrieges ist er dann gestorben.