272. Infanterie-Division

272ID-1.jpg (6113 Byte)

Feldpostnummern:

Stab 20963

1. Einsatz und Unterstellung:

Die 272. Infanterie-Division sollte mit Verfügung vom 22. Mai 1940 durch den WK II in Groß-Born aufgestellt werden. Nach dem Waffenstillstand in Frankreich wurde die Aufstellung jedoch abgebrochen.

Erneut aufgestellt wurde die am 17. November 1943 als Division 22. Welle beim OB West im Raum Antwerpen aus dem Stab und Restteilen der aufgelösten 216. Infanterie-Division. Am 29. Juni 1944 erhielt die Division den Befehl, beginnend mit dem 1. Juli 1944 an die Invasionsfront in der Normandie zu verlegen. Hier wurde sie im Raum Caen eingesetzt und, nach schweren Verlusten, schließlich im August 1944 bei Falaise vernichtet. Mit Befehl vom 14. September 1944 (Nr. I/19350/44) wurde die 272. Infanterie Division ins Heimatgebiet zurückgeführt und als Volks-Grenadier-Division neu aufgestellt.

 

2. Divisionskommandeure:

7. Juni 1940 - 5. Oktober 1940 General der Infanterie Hans Petri

15. Dezember 1943 - August 1944 General der Infanterie Friedrich-August Schack

 

3. Gliederung:

272. Infanterie-Division 1940 (geplant):

Infanterie-Regiment 541

Infanterie-Regiment 542

Infanterie-Regiment 543

Artillerie-Abteilung 272

Divisionseinheiten 272

 

272. Infanterie-Division 1943:

Grenadier-Regiment 980

Grenadier-Regiment 981

Grenadier-Regiment 982

Divisions-Füsilier-Bataillon 272

Artillerie-Regiment 272

Pionier-Bataillon 272

Feldersatz-Bataillon 272

Panzerjäger-Abteilung 272

Divisions-Nachrichten-Abteilung 272

Divisions-Nachschubführer 272

 

4. Literatur und Quellen:

Grobübersicht: Georg Tessin: Verbände und Truppen der Deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. Band 8: Die Landstreitkräfte 201–280. 2. Auflage. Biblio-Verlag, Bissendorf 1979
Grobübersicht: Werner Haupt: Die deutschen Infanterie-Divisionen 1921–1945, Band 3, Dörfler Verlag 2005
Kurze, unvollständige Geschichte zur Division: RH 37 / 6279 im Bundesarchiv Freiburg