Eisenbahn-Pionier-Regiment 3
 
 

Feldpostnummern:

Einheit  Feldpostnummer
Regimentsstab 20437 bis 1942

ab 1942 36213

Stab I. Bataillon 12942 nur kurz 1940

ab 1940 22578

1. Kompanie 18102
2. Kompanie 18098
3. Kompanie 12629
4. Kompanie 04685
Maschinen-Zug I 08170
Kolonne I 15532
Stab II. Bataillon 07081 nur kurz 1940

ab 1940 33234

Stahlbauzug Stumpf 31 33234 ST
Stahlbauzug Krupp Druckmüller 33 33234 KD
Stahlbauzug Kölsch-Fölzer 39 33234 KF
Stahlbauzug Eilers 40 33234 EI
5. Kompanie 10954
6. Kompanie 04128
7. Kompanie 00629
8. Kompanie 21765
Maschinen-Zug II 27187 bis Feb/42

ab Feb/42 22559

Kolonne II 01355 bis Okt/44

ab Okt/44 02935

Maschinen-Zug z.b.V. 34242 nur kurz 1943
Eisenbahn-Bau-Bataillon 106 und Maschinen-Zug z.b.V. 1 27251 ab 1943

Das Regiment wurde am 1. April 1940 aufgestellt. Das Regiment wurde durch Umbenennung des größten Teiles vom Eisenbahn-Pionier-Regiments 68 als Heerestruppe zu 2 Bataillonen mit je 4 Kompanien aufgestellt. Der Friedensstandort des Regiments war Rehagen, der des II. Bataillons war Sperenberg. Der Regimentsstab war zugleich auch der Grukodeis B. Am 11. September 1940 wurde der Regimentsstab dann zum Grukodeis A ernannt unter Beibehaltung seiner Regimentsführung. Am 15. September 1940 bildeten die Stäbe des I. und II. Bataillons die Stäbe der Eisenbahn-Pionier-Regimenter 5 und 7. Die beiden Bataillonsstäbe wurden durch den Eisenbahn-Pionierstab 13 und den Feldbahn-Bataillonsstab 22 ersetzt.  Am 7. Dezember 1940 wurde der Regimentsstab dann zum Rekodeis West, ebenfalls unter Beibehaltung seiner Regimentsführungsaufgaben. Am 10. Dezember 1942 wurde der Regimentsstab zum Eisenbahn-Pionier-Brigade-Stab 1 und durch den Eisenbahn-Pionier-Bataillon-Stab z.b.V. 9 ersetzt. Etwa zum gleichen Zeitraum kamen mehrere Stahlbauzüge großer deutscher Firmen zum Stab des Regiments. Diese wurden aber nach kurzer Zeit zum Stab des II. Bataillons zugeordnet.  Das Regiment wurde in den Jahren 1942 bis 1944 in Südrussland eingesetzt. Im Frühjahr 1943 wurde dem Regiment das Eisenbahn-Bau-Bataillon 106 mit einer 5. Turkestanischen Kompanie und einem Maschinenzug z.b.V. 1 unterstellt. Bereits im Herbst 1943 gab es beim Regiment dann nur noch den Stab und den Maschinenzug z.b.V. 1 beim Regiment, wahrscheinlich wurde die 5. (Turkest.) Kompanie aufgelöst. Das Regiment stand im Mai 1944 auf der Krim. Gegen Ende des Krieges 1944/45 befand sich der Stab und das I. Bataillon beim Oberbefehlshaber West unter der Heeresgruppe G im Westen im Einsatz. Das II. Bataillon wurde in Norditalien beim Oberbefehlshaber Südwest unter der Heeresgruppe C eingesetzt. 

In der Feldpostübersicht ist auch die Nummer 59137 für einen Pionier-Maschinen-Zug vom Eisenbahn-Pionier-Regiment 3 verzeichnet, allerdings ohne nähere Angaben.

Personalersatz erhielt das Regiment durch das Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 3 in Hanau, Wehrkreis IX.


 
 
 
Die 3. Kompanie:

Die 3. Kompanie setzte in Süd-Rußland u.a. folgende Brücken in Stand:

Behelfs- und Kriegsbrückenschlag über den Rossfluß bei Korsun

Datum 20. August - 11. September 1941
Länge der Brücke 225 m
Flußbreite 65 m
Flußtiefe 1,80 m
Anzahl der Unterstützen 7
Länge der Behelfsbrücke 46 m
Länge der Kriegsbrücke "M" 112 m
geleistete Einsatzstunden 21432

Kriegsbrückenschlag über den Dnjepr bei Krementschug

Datum 19. September - 25. Oktober 1941
Länge der Brücke 957 m
Flußbreite 702 m
Flußtiefe 8 m
Anzahl der Unterstützen  -
Länge der Behelfsbrücke  -
Länge der Kriegsbrücke "K" 174 m
geleistete Einsatzstunden 43512

Behelfsbrückenschlag über den Donez in Tschugujew

Datum 29. November 1941 - 8. Januar 1942
Länge der Brücke 202 m
Flußbreite 110 m
Flußtiefe 3,50 m
Anzahl der Unterstützen 9
Länge der Behelfsbrücke 98 m
Länge der Kriegsbrücke -
geleistete Einsatzstunden 16.382

Behelfs- und Kriegsbrückenschlag über den Psiol bei Gogolewo

Datum 26. März - 8. Juni 1942
Länge der Brücke 176 m
Flußbreite 162 m
Flußtiefe 9 m
Anzahl der Unterstützen 6
Länge der Behelfsbrücke 87,45 m
Länge der Kriegsbrücke -
geleistete Einsatzstunden 82800

 Behelfsbrückenschlag über den Bjelaja in Beloretschenskaja

Datum 16. Oktober - 8. November 1942
Länge der Brücke 176,75 m
Flußbreite 118 m
Flußtiefe 2,80 m
Anzahl der Unterstützen 11
Länge der Behelfsbrücke 102,27 m
Länge der Kriegsbrücke -
geleistete Einsatzstunden 114.700

Behelfs- und Kriegsbrückenschlag über den Don bei Rostow

Datum 2. August - 1. September 1942
Länge der Brücke 296 m
Flußbreite 242 m
Flußtiefe 11 m
Anzahl der Unterstützen 16
Länge der Behelfsbrücke 120 m
Länge der Kriegsbrücke 176 m
geleistete Einsatzstunden ?