Netzleger, Netzleichter und Netztender
Netzsperren wurden ausgelegt, um feindlichen Unterseebooten das Eindringen in Buchten, Häfen und Reeden, d.h. zu den Liegeplätzen der schwimmenden Einheiten zu erschweren oder vollkommen unmöglich zu machen. Für diese Aufgabe wurden Netzleger verwendet. Netzleger waren ehemalige Handelsdampfer und Motorschiffe, die für diesen speziellen Zweck umgebaut wurden. Sie mußten über große Laderäume und über stärkeres Ladegeschirr verfügen. Zweckentsprechend wurden diese Schiffe mit einem über die gesamte Schiffsbreite reichenden Arbeitsdeck über Vor- und Achterschiff versehen. Die Netze wurden in den Laderäumen gelagert. Netzleger ohne eigenen Antrieb wurden Netzleichter genannt. Zur Unterstützung wurden den Netzlegern sog. Netztender beigegeben. Diese waren ehemalige Schlepper mit starkem Antrieb, vereinzelt auch ehemalige Walfangboote und kleine Marinefahrzeuge. Diese führten die Wartungsarbeiten und die notwendigen Reparaturen an den Netzsperren durch und wechselten einzelne Teile aus.
Netzleger:
Die Netzleger hatten die Aufgabe, Teile von Seegebieten oder ganze Meerengen
durch das Legen von Netzen zu sperren. Hierzu benötigten sie ein großes
Arbeitsdeck auf dem Vor- oder Achterschiff, je nach der Bauart. Das Arbeitsdeck
lief am Ende in voller Schiffsbreite in eine Bühne aus, von wo aus die Netze ins
Wasser geleitet wurden. Seitlich dieser Bühne waren zwei Podeste zum guten
Beobachten beim Legen der Netze angebracht. Zudem mussten die Boote über ein
starkes Ladegeschirr verfügen. Die Laderäume dienten zur Unterbringung der
Netze, Anker und Bojen.
| Name | Bauwerft | Baujahr | BRT | Länge / Breite / Tiefgang | Schiffstyp | Höchstgeschwindigkeit |
| Seeausdauer | Bewaffnung | Besatzung | Flottille | Werdegang / Schicksal | ||
| Valencia | Neptunwerft Rostock | 1922 | 3.096 | 103,04 m / 15,03 m / 6,76 m | Frachtdampfer | 11 kn |
| 13.610 kn bei 10 kn | 4 x 2-cm Flak 128 Längen 24 m-Netz |
148 Mann | Netzsperrverband I | ehemaliger Frachtdampfer, wurde bei Kriegsausbruch zum Netzleger. Lief am 5. Juni 1940 an der Ostküste Dänemarks auf eine Grundmine, wurde auf Strand gesetzt und außer Dienst gestellt. Anschließend repariert und als Frachtdampfer eingesetzt. | ||
| Genua | Flensburger Schiffsbau-Ges. | 1930 | 3.200 | 90,36 m / 13,03 m / 4,95 m | Frachtdampfer | 12 kn |
| 8.750 sm bei 12 kn | 4 x 2-cm Flak 77 Längen 24 m-Netz 23 Längen 16 m Netz |
162 Mann | Netzsperrverband I | ehemaliger Frachtdampfer, wurde im September 1939 zum Netzleger umgebaut. Am 14. Oktober 1940 vor Egersund durch brit. Zerstörer SMS Cossack versenkt. 78 Tote. | ||
| Netzleger 1 ex Franz E. Schütte | Argo-Reederei Richard Adler & Co, Bremen | 1939 | 2.042 | 98,6 m / 13,05 m / 5,33 m | Frachtdampfer | 12 kn |
| 10.000 sm bei 12 kn | 1 x 7,5-cm Geschütz 2 x 3,7-cm Flak 4 x 2-cm Flak |
152 - 160 Mann | Netzsperrgruppe Mitte | ehemaliger Frachtdampfer, im August 1940 zum Seelöwe-Transporter RO 35 und ab 15.10.1940 zum Netzleger I umgebaut (Ersatz "Genua) . Hat den Krieg überlebt. Nach dem Dienst beim GM/SA russische Beute. | ||
| Netzleger II ex Hermann Sauber | Flensburger Schiffsbau-Ges. | 1936 | 2.474 | 88,4 m / 13,55 m / 5,87 m | Frachtdampfer | 12 kn |
| 11.340 sm bei 11 kn | 1 x 7,5-cm Geschütze 2 x 3,7-cm Flak 4 x 2-cm Flak |
110 - 156 Mann | Netzsperrgruppe Nord | ehemaliger Frachtdampfer, ab März 1941 Umbau zum Netzleger, 12. Oktober 1941 in Dienst gestellt. Hat den Krieg überlebt, wurde 1946 russische Beute | ||
| Netzleger III ex Uranus | Unterweser Schiffbau AG | 1939 | 1.100 | 76,0 m / 10,55 m / 4,25 m | Motorschiff | 14 kn |
| 5.000 sm bei 14 kn | 2 x 3,7-cm Flak 2 x 2-cm Flak |
90 Mann | Netzsperrgruppe West | ehemaliges Motorboot, ab 23. Juli 1940 Umbau zum Netzleger (Ersatz Valencia), am 5. April 1941 in Dienst gestellt. Am 30. Juli 1942 bei der Ile de Batz durch Fliegerbombe versenkt. | ||
| Netzleger III ex Hendrik Fisser ex Frust | Finnboda Varf. AB, Stockholm | 1922 | 1.573 | 82,56 m / 12,53 m / 4,75 m | Motorschiff | 10 kn |
| 20.000 sm bei 10 kn | 1 x 7,5-cm Geschütze 4 x 2-cm Flak |
Netzsperrflottille West | ehemaliges schwedisches Motorboot "Frost", im September 1940 in Bordeaux zur Prise erklärt, im Mai 1941 vom Dt. Reich übernommen und in "Hendrik Fisser" umbenannt. Ab September 1942 Umbau zum Netzleger und am 3. Dezember 1942 als Netzleger III in Dienst gestellt. Am 2. August 1944 vor Bordeaux als Blockschiff versenkt. | |||
| Netzleger IV ex Najade | Neptunwerft Rostock | 1936 | 1.246 | 75,1 m / 10,57 m / 4,31 m | Motorschiff | 12 kn |
| 6.300 sm bei 12 kn | 2 x 3,7-cm Flak 7 x 2-cm Flak (1944 9 x) |
82 - 90 Mann | Netzsperrverband I Netzsperrgruppe Mitte |
ehemaliges Motorschiff, ab 10. Mai 1940 Umbau zum Netzleger, am 18. September 1940 als Netzleger IV in Dienst gestellt und dem Netzsperrverband I zugeteilt, ab 1. April 1942 Netzsperrgruppe Mitte. Hat den Krieg überlebt. Nach dem Dienst beim GM/SA belgische Beute. | ||
| Netzleger V ex Netzleichter 2 | J.C. Tecklenburg, Geestemünde | 1897 | 562 | 57,5 m / 9,3 m / 1,9 m | Netzleichter | |
| 51 Mann | Netzsperrverband I Netzsperrgruppe Mitte |
ehemaliger Netzleichter der kaiserlichen Marine. Am 6. Juni 1922 als Netzleichter II in die Reichsmarine übernommen. Im August 1939 dem Hafenkapitän Pillau und am 6. September 1939 dem Netzsperrverband I zugeteilt. Wurde am 1. Januar 1941 zum Netzleger V (ohne Antrieb) und der Netzsperrgruppe Mitte zugeteilt. Hat den Krieg überlebt. Nach dem Dienst beim GM/SA belgische Beute. | ||||
| Netzleger VI ex Genua | Wärtsilä-Koncernen A/B | 1942 | 2.270 | 93 m / 13,46 m / 3,8 m | Netzleichter | |
| 4 x 2 cm Flak später 7 x 2-cm Flak |
110 - 124 Mann | Netzsperrgruppe Nord | ehemaliger sowj. Großleichter, vor Baubeginn 1941 von der Kriegsmarine als Seeleichter 25/41 übernommen. Am 25. November 1942 als Netzleger VI in Dienst gestellt und der Netzsperrgruppe Nord zugeteilt. Hat den Krieg überlebt. Nach dem Dienst beim GM/SA US-Beute. | |||
| Netzleger VII ex Piräus ex Ville de Toulon | Howaldtswerke, Kiel | 1905 | 672 | 64,0 m / 10,29 m / 3,13 m | Frachtdampfer | 8 kn |
| 10,5-cm Geschütz 2 x 3,7-cm Flak 6 x 2-cm Flak |
140 Mann | Netzsperrgruppe Süd | ursprünglich russische Dampfchalade, im 1. Weltkrieg als russischer Minensucher genutzt. Wurde 1922 in "Ville de Toulon" umbenannt. 1941 von der Kriegsmarine beschlagnahmt und am 1. April 1942 als Netzleger VII in Dienst gestellt. Am 30. Oktober 1944 bei Saloniki versenkt. Nach dem Krieg gehoben und zuerst in griechischen, dann in türkischen Diensten. | |||
| Netzleger VIII ex Eggeroe | Wärtsilä-Koncernen A/B | 1942 | 2.270 | 92,7 m / 13,46 m / 3,8 m | Seeleichter | |
| 1 x 4-cm Bofors-Flak 6 x 2-cm Flak |
120 - 124 Mann | Netzversuchs- und Erprobungsstelle | ehemaliger sowj. Großleichter, vor Baubeginn 1941 von der Kriegsmarine als Seeleichter 25/41 übernommen. Am 22. Mai 1943 als Netzleger VIII in Dienst gestellt und der Netzversuchs- und Erprobungsstelle zugeteilt. Im Januar 1945 in Travemünde außer Dienst gestellt und nach Kriegsende britische Beute. Noch 1945 an Rußland ausgeliefert. | |||
| Netzleger IX ex Gemma | Wärtsilä-Koncernen A/B | 1943 | 2.284 | 92,7 m / 13,46 m / 3,8 m | Seeleichter | |
| 2 x 3,7-cm Flak 6 x 2-cm Flak |
112 Mann | Netzversuchs- und Erprobungsstelle | ehemaliger sowj. Großleichter, vor Baubeginn 1941 von der Kriegsmarine als Seeleichter 32/41 übernommen und zum Netzleger umgebaut. Am 17. Juli 1944 als Netzleger IX in Dienst gestellt. Als Netzleger wurde das Schiff jedoch nicht mehr verwendet. Es ging mit Material beladen nach Gotenhafen. Hier wurde es am 18. Dezember 1944 in Gotenhafen durch britische Fliegerbombe schwer beschädigt. Nach Notreparatur als Flüchtlingstransporter von Danzig nach Saßnitz. Anschließend nach Sonderburg zum Ausschlachten uns abwracken. | |||
| Netzleger X ex Weststern | Wärtsilä-Koncernen A/B | 1944 | 2.300 | 92,7 m / 13,46 m / 3,8 m | Seeleichter | |
| 2 x 3,7-cm Flak 6 x 2-cm Flak |
ehemaliger sowj. Großleichter, vor Baubeginn 1941 von der Kriegsmarine als Seeleichter 33/41 übernommen. Im September 1944 unfertig als Netzleichter nach Sonderburg überführt. Ab Februar 1945 von der Mannschaft des Netzlegers IX mit Abbauteilen auf der Schumann-Werft ausgerüstet für die Netzsperr-Flottille Mitte. Das Boot wurde nicht mehr eingesetzt und überlebte den Krieg. | |||||
| Netzleger XI ex Prado | Ramage & Ferguson Ltd, Leith | 1905 | 997 | 66,5 m / 10,08 m / 3,96 m | Frachtdampfer | 10 kn |
| Netzsperrgruppe West | ehemaliger britischer Frachtdampfer S/S Ploussa. Später in Glentaise, Antrim Coast,Regina Pacis und Prado umbenannt. Ab 1939 unter der Bezeichnung AD 372 als französischer Hilfsminensucher eingesetzt. 1942 durch die Kriegsmarine beschlagnahmt und zum Netzleger umgebaut. Am 19. Februar 1943 als Netzleger XI bei der Netzsperrgruppe West an der französischen Südküste eingesetzt. Im August 1944 in Marseille versenkt. | |||||
| Netzleger XII ex Salamis | Salamis | 1934 | 125 | 24,25 m / 8,2 m / 3,19 m | Motorschiff | 7 kn |
| 1 x 3,7-cm Flak 2 x 2-cm Flak |
23 Mann | Netzsperrgruppe Süd | ehemaliger griechischer Motorsegler Adroniki. Später in Salamis umbenannt. 1941 deutsche Beute und bei der 11. Küstenschutzflottille eingesetzt. 1943 Umbau zum Netzleger und am 18. Juli 1943 als Netzleger XII bei der Netzsperrgruppe Süd in Dienst gestellt. Am 2. Oktober 1944 in der Ägäis durch ein franz. U-Boot versenkt. 9 Tote. | |||
| Netzleger XIII ex Deime | Howaldtswerke, Kiel | 1926 | 1.419 | 74,94 m / 11,55 m / 4,39 m | Frachtdampfer | 9 kn |
| 1 x 8,8-cm Geschütz 4 x 3,7-cm Flak 2 x 2-cm Flak |
124 Mann | Netzsperrflottille Nord | ehemaliger Frachtdampfer Orion, 1931 schwedische Gallia. Am 9. April 1940 deutsche Prise in Bergen. Im November 1940 Umbau zum Netzwerkschiff, am 21. Dezember 1940 als "Deime" beim Netzsperrverband I in Dienst gestellt. Mitte 1943 Umbau zum Netzleger und im Oktober 1943 als Netzleger XIII bei der Netzsperrflottille Nord in Dienst gestellt. Hat den Krieg überlebt. Nach dem Dienst beim GM/SA französische Beute. | |||
| Netzleger XIV ex Ares | Piräus | 1943/44 | Motorschiff | |||
| 1 x 8,84 cm Geschütz 4 x 3,7-cm Flak 2 x 2-cm Flak |
44 Mann | Netzsperrgruppe Süd | Ehemaliges Motorschiff, Mitte 1943 für die Netzsperrgruppe Süd erfasst. Im August 1944 als Netzleger XIV in Dienst gestellt, aber bereits im Oktober 1944 vor Saloniki versenkt. | |||
| Netzleger XV ex Antilope | N.V. Noord, Nederl. Scheepsw., Groningen | 1942/43 | 135 | 30,51 m / 5,42 m / 2,1 m | Motorschiff | 7 kn |
| 1 x 3,7 cm Flak 2 x 2-cm Flak |
36 Mann | Netzsperrflottille Schwarzes Meer | Ehemaliges niederländisches Motorschiff Antilope. Im April 1942 für den Einsatz im Schwarzen Meer in Rotterdam erfasst und vom Deutschen Reich angekauft. Überlandtransport zur Donau. Im März 1943 für die Dnjepr-Küstenschifffahrt in Dienst gestellt. Mai bis Oktober 1943 Umbau zum Netzleger, am 10. Februar 1944 als Netzleger XV in Dienst gestellt. Am 25. Februar 1944 bei St. George aufgelaufen. Am 3. März 1944 abgebracht, am 5. März 1944 im Schlepp vor Konstanza versenkt. | |||
| Netzleger XVI ex Leros | Smith Dock Co. Ltd | 1899 | 846 | 68,58 m / 9,75 m / 3,66 m | Frachtdampfer | |
| Netzsperrgruppe Süd | Ehemaliger griechischer Frachtdampfer Panaghia Vagliano, später in Cadmos, Aspasia Nomikos und 1936 in Leros umbenannt. Mitte 1943 von der Kriegsmarine für die Netzsperrgruppe Süd erfasst. Am 11. Januar 1944 während des Umbaus zum Netzleger in Piräus durch Fliegerbombe versenkt. | |||||
Netzleichter:
Die Netzleichter waren Netzleger ohne eigenen Antrieb. Die Frachtleichter wurden
durch andere Schiffe geschleppt.
| Name | Bauwerft | Baujahr | BRT | Länge / Breite / Tiefgang | Schiffstyp | Höchstgeschwindigkeit |
| Seeausdauer | Bewaffnung | Besatzung | Flottille | Werdegang / Schicksal | ||
| Netzleichter 1 | Jos. L. Meyer, Papenburg | 1897 | 597 | 55,0 m / 9,0 m / 3,6 m | Netzleichter | |
| 51 Mann | Netzsperrverband I | ehemaliger Seeleichter NDL 88, 1915 von der Marine angekauft und als Marine-Netzleichter M.N.L. I in Dienst gestellt und dem Netzsperrverband der Ostsee zugeteilt. Ab dem 1. November 1922 als Netzleichter I in die Reichsmarine übernommen. Bei Kriegsbeginn dem Netzsperrverband I zugeteilt. Am 21. September 1940 außer Dienst gestellt und als Wohnschiff bei der Netzsperrgruppe Mitte eingesetzt. Am 26. / 27. August 1944 durch Fliegerbombe getroffen und ausgebrannt. | ||||
| Netzleichter 2 | J.C. Tecklenburg, Geestemünde | 1897 | 562 | 57,5 m / 9,3 m / 1,9 m | Netzleichter | |
| 51 Mann | Netzsperrverband I Netzsperrgruppe Mitte |
ehemaliger Netzleichter der kaiserlichen Marine. Am 6. Juni 1922 als Netzleichter II in die Reichsmarine übernommen. Im August 1939 dem Hafenkapitän Pillau und am 6. September 1939 dem Netzsperrverband I zugeteilt. Wurde am 1. Januar 1941 zum Netzleger V (ohne Antrieb) und der Netzsperrgruppe Mitte zugeteilt. Hat den Krieg überlebt. Nach dem Dienst beim GM/SA belgische Beute. | ||||
| Netzleichter 3 | J.C. Tecklenburg, Geestemünde | 1898 | 563 | 57,5 m / 9,3 m / 1,9 m | Netzleichter | |
| 51 Mann | ehemaliger Netzleichter I der kaiserlichen Marine. Ab 21. Oktober 1918 Marine-Netzleichter VI. Im Oktober 1920 zur Auslieferung an die Entente freigegeben, aber abgelehnt. Ab dem 6. Juni 1922 Netzleichter III der Reichsmarine, ab 4. Juli 1933 Netzleichter 3. | |||||
Netztender:
Netztender waren ehemalige Schlepper mit starkem Antrieb oder auch vereinzelt
ehemalige Walfangboote und kleine Marinefahrzeuge. Diese führten
Wartungsarbeiten und die notwendigen Reparaturen an den Sperr- und Endteilen
durch und wechselten bei Bedarf Teile an den Sperren aus. Die Laderäume der
Netztender waren zur Unterbringung von Ankern und Bojen für die Sperren
hergerichtet worden. Außerdem mußte ein starkes Ladegeschirr vorhanden sein. Im
Vorschiff war eine große Rolle zum Überleiten der Anker ins Meer eingebaut.
| Name | Bauwerft | Baujahr | BRT | Länge / Breite / Tiefgang | Schiffstyp | Höchstgeschwindigkeit |
| Seeausdauer | Bewaffnung | Besatzung | Flottille | Werdegang / Schicksal | ||
| Netztender I ex Rau VII | Deschimag, Werk Seebeck, Wesermünde | 1937 | 354 | 40,52 m / 8,03 m / 4,32 m | Walfangboot | 14 kn |
| 2 x 2-cm Flak | 28 Mann | Netzsperrverband I Netzsperrgruppe Nord |
ehemaliges Walfangboot Rau VII, wurde am 9. Juni 1937 in Dienst gestellt. Am 26. Oktober 1939 als Netztender I für den Netzsperrverband I durch die Kriegsmarine in Dienst gestellt. Gehörte vom 1. April bis 10. Mai 1940 dem Sonderverband 5 während des Unternehmens "Weserübung" an Ziel des Verbandes war Oslo. Am 1. April 1942 in Netztender 7 umbenannt und der Netzsperrgruppe Nord zugeteilt. Hat den Krieg überlebt. Nach dem Dienst beim DMRL Norwegen zuerst norwegische Beute, 1947 an Rußland ausgeliefert. | |||
| Netztender II ex Rau VIII | Deschimag, Werk Seebeck, Wesermünde | 1939 | 354 | 40,52 m / 8,03 m / 4,32 m | 14 kn | |
| 2 x 2-cm Flak | 28 Mann | Netzsperrverband I Netzsperrgruppe Nord |
ehemaliges Walfangboot Rau VIII, wurde am 19. Juni 1937 in Dienst gestellt. Am 26. Oktober 1939 als Netztender II für den Netzsperrverband I durch die Kriegsmarine in Dienst gestellt. Gehörte vom 1. April bis 10. Mai 1940 dem Sonderverband 5 während des Unternehmens "Weserübung" an Ziel des Verbandes war Oslo. Am 1. April 1942 in Netztender 8 umbenannt und der Netzsperrgruppe Nord zugeteilt. Hat den Krieg überlebt. Nach dem Dienst beim DMRL Norwegen zuerst norwegische Beute. | |||
| Netztender 6 ex Pavo | N.V. Zaanlandsche Scheepsbouw Mij. | 1941 | 497 | 54,59 m / 8,72 m / 3,35 m | Motorschiff | 9 kn |
| keine | ehemaliges niederländisches Motorschiff Pavo, am 3. März 1942 als Netztender 6 für die Kriegsmarine in Dienst gestellt. Hat den Krieg überlebt. Nach dem Dienst beim GM/SA amerikanische Beute. | |||||
| Netztender 7 ex Rau VII | Deschimag, Werk Seebeck, Wesermünde | 1937 | 354 | 40,52 m / 8,03 m / 4,32 m | Walfangboot | 14 kn |
| 2 x 2-cm Flak | 28 Mann | Netzsperrverband I Netzsperrgruppe Nord |
ehemaliges Walfangboot Rau VII, wurde am 9. Juni 1937 in Dienst gestellt. Am 26. Oktober 1939 als Netztender I für den Netzsperrverband I durch die Kriegsmarine in Dienst gestellt. Gehörte vom 1. April bis 10. Mai 1940 dem Sonderverband 5 während des Unternehmens "Weserübung" an Ziel des Verbandes war Oslo. Am 1. April 1942 in Netztender 7 umbenannt und der Netzsperrgruppe Nord zugeteilt. Hat den Krieg überlebt. Nach dem Dienst beim DMRL Norwegen zuerst norwegische Beute, 1947 an Rußland ausgeliefert. | |||
| Netztender 8 ex Rau VIII | Deschimag, Werk Seebeck, Wesermünde | 1939 | 354 | 40,52 m / 8,03 m / 4,32 m | 14 kn | |
| 2 x 2-cm Flak | 28 Mann | Netzsperrverband I Netzsperrgruppe Nord |
ehemaliges Walfangboot Rau VIII, wurde am 19. Juni 1937 in Dienst gestellt. Am 26. Oktober 1939 als Netztender II für den Netzsperrverband I durch die Kriegsmarine in Dienst gestellt. Gehörte vom 1. April bis 10. Mai 1940 dem Sonderverband 5 während des Unternehmens "Weserübung" an Ziel des Verbandes war Oslo. Am 1. April 1942 in Netztender 8 umbenannt und der Netzsperrgruppe Nord zugeteilt. Hat den Krieg überlebt. Nach dem Dienst beim DMRL Norwegen zuerst norwegische Beute. | |||
| Netztender 9 ex Zetetica | Bodewes, Scheepswerven, Martenshoek | 1940 | 394 | 46,66 m / 7,97 m / 2,82 m | Motorschiff | 9 kn |
| 2 x 2-cm Flak 1 x MG |
43 Mann | Netzsperrverband I Netzsperrgruppe West |
ehemaliges niederländisches Motorschiff Huybrecht, fertig gestellt als Zetetica. Am 11. Oktober 1941 dem Netzsperrverband I zugeteilt und ab 1. April 1942 als Netztender 9 bei der Netzsperrgruppe West eingesetzt. Im Juni 1944 versenkt. Nach dem Krieg gehoben und repariert. Anschließend als Motorschiff in versch. Ländern eingesetzt. | |||
| Netztender 10 ex Ponto | Bodewes, Scheepswerven, Martenshoek | 1941 | 484 | 52,85 m / 8,66 m / 3,17 m | Motorschiff | 9 kn |
| keine | 39 Mann | Netzsperrverband I Netzsperrgruppe Nord |
ehemaliges niederländisches Motorschiff Ponto. Im Mai 1941 von der Kriegsmarine angekauft und am 11. Oktober 1941 als Netztender 10 in Dienst gestellt und dem Netzsperrverband I zugeteilt. Ab dem 1. April 1942 bei den Netzsperrgruppe Nord eingesetzt. Hat den Krieg überlebt und wurde wieder als Motorschiff eingesetzt. | |||
| Netztender 11 ex Bestevaer | De Haan & Oerlemans Scheepsbouw, Heusden | 1941 | 390 | 50,45 m / 7,93 m / 2,77 m | Motorschiff | 9 kn |
| 2 x 2-cm Flak | 42 Mann | Netzsperrgruppe West | ehemaliges niederländisches Motorschiff Bestevaer. Wurde am 10. April1 942 als Netztender 12 bei der Netzsperrgruppe West in Dienst gestellt. Im Juni 1944 in Cherbourg versenkt. Anschließend gehoben und wieder als Motorschiff eingesetzt. | |||
| Netztender 12 ex H A S T. V | N. V. Werf de Noord, Alblasserdam | 1941 | 395 | 54,99 m / 8,06 m / 3,30 m | Motorschiff | 9 kn |
| 2 x 2-cm Flak vorgesehen | 22 Mann | Netzsperrverband I Netzsperrgruppe Nord |
ehemaliges niederländisches Motorboot HAST V. Am 23. Oktober 1941 beim Neztzsperrverband I in Dienst gestellt und ab dem 1. April 1942 bei der Netzsperrgruppe Nord eingesetzt. Hat den Krieg überlebt und wurde anschließend wieder als Motorschiff eingesetzt. | |||
| Netztender 13 ex Batavier | Gebr. Niestern & Co, Delfzijl | 1941 | 395 | 57,92 m / 8,56 m / 3,16 m | Motorschiff | 9,5 kn |
| 2 x 2-cm Flak 1 x MG |
43 Mann | Netzsperrgruppe Mitte | ehemaliges niederländisches Motorschiff Batavier. Am 29. Mai 1942 als Netztender 13 für die Netzsperrgruppe Mitte in Dienst gestellt. Kurzzeitig war das Boot als Netzleger bei der Gruppe Aarhus im Einsatz, es verfügte über eine Legevorrichtung über den Bug. Ab 1944 wurde wurde das Boot durch den Einbau eines 3. Ladebaums am Fockmast auf Wiederinstandsetzungsarbeiten spezialisiert. Das Boot überlebte den Krieg. Nach dem Einsatz beim GM/SA wieder niederländische Batavier. | |||
| Netztender 14 ex Simson | Vulcan-Werke AG, Hamburg | 1920 | 341 | 38,71 m / 8,15 m / 3,85 m | Dampfschlepper | 12 kn |
| 3.830 sm bei 11 kn | keine | 21 Mann | Netzsperrverband I Netzsperrgruppe Nord |
ehemaliger Dampfschlepper Adana, 1927 in Simson umbenannt. Am 6. September 1939 dem Netzsperrverband I zugeteilt und ab dem 1. April 1942 als Netztender 14 bei der Netzsperrgruppe Nord eingesetzt. Am 15. April 1943 bei Groß-Wrangel im Finnbusen auf eine Mine gelaufen und versenkt. 19 Tote. | ||
| Netztender 15 ex Sirius | J. Frerichs, Einswarden | 1907 | 196 | 32,9 m / 7,04 m / 3,44 m | Dampfschlepper | 11 kn |
| 1.200 sm bei 10 kn | keine | 22 Mann | Netzsperrgruppe Mitte | Dampfschlepper Sirius, diente während des 1. Weltkrieges teilweise als Versuchsschlepper. Kam am 13. Oktober 1939 zum Netzsperrverband und ab dem 21. März 1941 als Netztender 15 zur Netzsperrgruppe Mitte. Kollidierte am 2. Dezember 1944 vor Reval mit dem Motorschiff "Gotenland". Boot wurde gehoben, nach Kiel geschleppt und dort nach Kriegsende amerikanische Beute. | ||
| Netztender 16 ex Adolf | Johann Oelkers, Harburg | 1922 | 169 | 31,67 m / 6,98 m / 3,75 m | Dampfschlepper | 10 |
| keine | Netzsperrverband I Netzsperrgruppe Mitte |
ehemaliger Dampfschlepper Adolf. Im Oktober 1939 beim Netzsperrverband I in Dienst gestellt. Ab dem 1. April 1942 als Netztender 16 bei der Netzsperrgruppe Mitte eingesetzt. Am 17. Oktober 1942 in der Ebeltoft-Bucht im Kattegat auf eine Mine gelaufen und gesunken. 5 Tote. | ||||
| Netztender 17 ex Stubbenhuk | Lübecker Maschinenbau-Gesellschaft | 1914 | 108 | 25,23 m / 6,05 m / 2,97 m | Dampfschlepper | 10 kn |
| 2,160 sm bei 10 kn | keine | 8 Mann | Netzsperrverband I Netzsperrgruppe Mitte |
ehemaliger Dampfschlepper Falkenstein, ab 1930 Stubbenhuk. Wurde am 6. September 1939 dem Netzsperrverband I zugeteilt und ab dem 1. April 1942 als Netztender 17 bei der Netzsperrgruppe Mitte eingesetzt. Am 18. April 1943 kenterte das Boot im Finnbusen in einem Sturm durch das Übergehen der Netzladung. Die Besatzung konnte gerettet werden. | ||
| Netztender 18 ex Bülk | AG Neptun, Rostock | 1907 | 94 | 23,96 m / 6,03 m / 2,4 m | Fischdampfer / Motorschlepper | 11,3 kn |
| 2.160 sm bei 10 kn | keine | 13 Mann | Netzsperrverband I Netzsperrgruppe Mitte Netzsperrflottille Nordsee |
ehemaliger Fischdampfer Süd, 1935 Motorschlepper Bülk. Am 6. September 1939 beim Netzsperrverband I in Dienst gestellt. Ab dem 1. April 1942 als Netztender 18 bei der Netzsperrgruppe Mitte eingesetzt, ab März 1944 bei der Netzsperrflottille Nordsee. Hat den Krieg überlebt. Nach dem Einsatz beim GM/SA als Tender eingesetzt, 1964 nach Holland verkauft. | ||
| Netztender 19 ex Steinhöft | Lübecker Maschinenbau-Gesellschaft | 1914 | 108 | 25,23 m / 6,05 m / 2,97 m | Dampfschlepper | 10 kn |
| 2.160 sm bei 10 kn | keine | 8 Mann | Netzsperrverband I Netzsperrgruppe Mitte |
ehemaliger Dampfschlepper Jaegersberg, 1929 in Steinhöft umbenannt. Am 6. September 1939 beim Netzsperrverband I in Dienst gestellt. Ab dem 1. April 1942 bei der Netzsperrgruppe Mitte Mitte als Netztender 19 eingesetzt. Hat den Krieg überlebt und wurde im September 1945 dem Schlepperkontor Kiel zugeordnet. 1952 in Joachim umbenannt. | ||
| Netztender 20 ex Stein | Howaldtswerke Kiel | 1930 | 160 | 31,42 m / 6,92 m / 3,24 m | Motorschlepper | 11 kn |
| 4.700 sm bei 11 kn | keine | 8 Mann | Netzsperrverband I Netzsperrgruppe Mitte |
ehemaliger Motorschlepper Stein. Am 6. September 1939 beim Netzsperrverband I in Dienst gestellt. Ab dem 1. April 1942 als Netztender 20 bei der Netzsperrgruppe Mitte eingesetzt. Hat den Krieg überlebt. Nach dem Einsatz beim DMRL in Dänemark wieder als Motorschlepper eingesetzt. | ||
| Netztender 21 x Fairplay XVIII | S/A Le Vulcain belge | 1903 | 146 | 27,66 m / 6,4 m / 3,25 m | Dampfschlepper | 10 kn |
| 1.680 sm bei 10 kn | keine | 20 Mann | Netzsperrverband I Netzsperrgruppe Nord |
ehemaliger Dampfschlepper Vulcain I. Umbenannt in Vegesack, dann Johannes Schupp und ab 1932 Fairplay XVIII. Am 1. Dezember 1939 beim Netzsperrverband I in Dienst gestellt. Ab dem 1. April 1942 als Netztender 21 bei der Netzsperrgruppe Nord eingesetzt. Hat den Krieg überlebt und wurde im April 1946 russische Beute. | ||
| Netztender 23 Argus ex Perigord | John Fullerton, Paisley | 1896 | 139 | 30,48 m / 6,48 m / 2,6 m | Dampfschlepper | 11 kn |
| 1.500 sm bei 9 kn | keine | 11 Mann | Netzsperrgruppe West | ehemaliger französischer Dampfschlepper Dona Catalina. Später in Perigord umbenannt. Wurde ab dem 10. Juni 1940 als Seelöwe-Schlepper in Bereitschaft gehalten und dem Hako St. Nazaire unterstellt. Ab dem 27. Juni 1941 als Netztender 23 Argus bei der Netzsperrgruppe West im Einsatz. In der Nacht auf dem 27. November 1942 bei Paimboeuf auf eine Mine gelaufen und gesunken. Im Oktober 1943 gehoben und anschließend bei der Netzsperrgruppe Atlantikküste eingesetzt. Hat den Krieg überlebt und wurde anschließend wieder in Perigord umbenannt. | ||
| Netztender 24 "Hans" | 1944 | 400 | 37,7 m / 6,0 m / | Motorschiff | 9,5 kn | |
| 4 x 2-cm Flak | 35 Mann | Netzsperrflottille Mitte | Marineeigener Neubau. Am 19. Februar 1944 als Netztender 24 "Hans" bei der Netzsperrflottille Mitte in Dienst gestellt. Nach Kriegsende holländische Beute. | |||
| Netztender 25 "Hugo" | Wärtsilä-Koncernen. A/B Crichton-Vulcan | 1942 | 530 | 49,9 m / 9,58 m / 4,15 m | Motorschiff | 11 kn |
| 2 x 2-cm Flak | 35 Mann | Netzversuchs- und Erprobungskommando Netzsperrflottille Mitte |
Marineeigener Neubau. Am 9. Juli 1942 als Netztender 25 "Hugo" beim Netzversuchs- und Erprobungskommando in Dienst gestellt. Wurde ab März 1944 der Netzsperrflottille Mitte zugeteilt und diente dort als Cheffahrzeug. Hat den Krieg überlebt. Nach dem Einsatz beim GM/SA norwegische Beute. | |||
| Netztender 26 "Otto" | Wärtsilä-Koncernen. A/B Crichton-Vulcan | 1942 | 530 | 49,9 m / 9,58 m / 4,15 m | Motorschiff | 11 kn |
| 2 x 2-cm Flak | 35 Mann | Netzsperrgruppe Mitte Netzsperrgruppe Nord |
Marineeigener Neubau. Am 1. Juli 1942 als Netztender 26 "Otto" bei der Netzsperrgruppe Mitte in Dienst gestellt. Wurde ab dem 1. August 1942 bei der Netzsperrgruppe Nord eingesetzt. Hat den Krieg überlebt. Wurde beim GM/SA eingesetzt. | |||
| Netztender 27 "Jupiter" | P. Boele Pzn., Slikkerveer | 1927 | 27,0 m / 5,55 m / 1,62 m | Dampfschlepper | 10 kn | |
| keine | Netzsperrgruppe West | ehemaliger niederländischer Dampfschlepper Jega. Wurde im August 1940 als Seelöwe-Schlepper R 20 S in Dienst gestellt. Wurde noch 1940 B 110 S. Im Juli 1942 als Netztender 27 "Jupiter" bei der Netzsperrgruppe West in Dienst gestellt. | ||||
| Netztender 28 ex Charles Ribière | At. et Chant, de la Loire, Nantes | 1933 | 462 | 51,8 m / 9,3 m / 3,3 m | Tonnenleger | 11 kn |
| 1.500 sm bei 10 kn | 1 x 2-cm Flak | 16 Mann | Netzsperrgruppe West | ehemaliger französischer Tonnenleger Charles Ribière, sank am 30. Mai 1942 westlich der Tonne Talais in der Gironde nach einem Minentreffer. Der Tonnenleger wurde 1942 gehoben und am 21. August 1942 als Netztender 28 "Planet" bei der Netzsperrgruppe Mitte in Dienst gestellt. Am 7. Mai 1944 in der Schleuse von Tancarville in der Seinemündung durch drei Raketenbomben versenkt. Das Wrack wurde am 2. August 1944 gehoben, aber bereits am gleichen Tag beim alliierten Luftangriff auf Le Havre erneut versenkt. | ||
| Netztender 29 ex Charles Babin | At. et Chant, de la Loire, Nantes | 1933 | 462 | 51,8 m / 9,3 m / 3,3 m | Tonnenleger | 11 kn |
| 1.500 sm bei 10 kn | 1 x 2-cm Flak | 16 Mann | Netzsperrgruppe West | ehemaliger französischer Tonnenleger Charles Babin. Am 23. August 1942 als Netztender 29 "Saturn" bei der Netzsperrgruppe West in Dienst gestellt. Am 16. September 1942 im Vorhafen von La Pallice durch eine Fliegerbombe versenkt. Das Boot wurde gehoben, aber am 18. Juni 1944 nach erfolgter Reparatur in Boulogne erneut versenkt. | ||
| Netztender 30 ex Fromrust | Bordeaux | 1931 | 80 | 20,5 m / 5,75 m / 1,65 m | Tonnenleger | 8 kn |
| 1 x 2-cm Flak | 7 Mann | Netzsperrgruppe West | ehemaliger französischer Tonnenleger Fromrust. Im Oktober 1942 als Netztender 30 "Wega" bei der Netzsperrgruppe West in Dienst gestellt. Im Juni 1944 im Westraum versenkt. | |||
| Netztender 31 ex Gradlon | Bordeaux | 1931 | 80 | 20,5 m / 5,75 m / 1,65 m | Tonnenleger | 8 kn |
| 1 x 2-cm Flak | 7 Mann | Netzsperrgruppe West | ehemaliger französischer Tonnenleger Gradlon. Wurde am 10. Januar 1943 als Netztender 31 "Aldebaran" bei der Netzsperrgruppe West in Dienst gestellt. Am 16. Februar 1943 Lotsenkommando-Boot in Trouville. Im Juni 1944 im Westraum versenkt. | |||
| Netztender 32 x Tema | Paans, Roodevart | 1912 | 61 | 17,35 m / 4,9 m / 1,85 m | Motorschlepper | 7,6 kn |
| 1.368 sm bei 7 kn | keine | Netzsperrgruppe West | ehemaliger niederländischer Motorschlepper Mina, am 13. Juni 1939 in Tema umbenannt. Im August 1940 als Seelöwe-Schlepper R 85 S von der Kriegsmarine geplant. Am 12. September 1942 als Minentender 32 "Castor" bei der Netzsperrgruppe West in Dienst gestellt. Im Juni 1944 im Westraum versenkt. | |||
| Netztender 33 ex St. John | A. de Jongm Vlaardingen | 1930 | 50 | 20,12 m / 5,07 m / 2,0 m | Motorschlepper | 8,8 kn |
| keine | Netzsperrgruppe West | ehemaliger niederländischer Motorschlepper St. John. Im August 1940 als Seelöwe-Schlepper R 66 S von der Kriegsmarine geplant. Am 12. September 1942 als Minentender 33 "Pollux" bei der Netzsperrgruppe West in Dienst gestellt. Im Juni 1944 im Westraum versenkt. | ||||
| Netztender 38 ex Marseillais 4 | Stè. Ame. des Anciens | 1925 | 96 | 21,33 m / 5,62 m / 3,34 m | Dampfschlepper | 9 kn |
| keine | Netzsperrgruppe West | ehemaliger französischer Dampfschlepper Marseillais 4. Am 1. April 1942 als Netztender 38 "Hecht" bei der Netzsperrgruppe West in Dienst gestellt und an der französischen Südküste eingesetzt. Wurde im Juni 1944 im Mittelmeer versenkt. | ||||
| Netztender 41 ex Loriot | Gebr. Sachsenberg, Köln | 1928 | 108 | 25,55 m / 5,5 m / 2,1 m | Motorschlepper | 10 kn |
| 2.000 sm bei 10 kn | keine | 7 Mann | Netzsperrgruppe West | ehemaliger französischer Motorschlepper Lorient. Wurde am 23. März 1942 ls Netztender 41 bei der Netzsperrgruppe West in Dienst gestellt. Hat den Krieg überlebt und wurde nach Kriegsende französischer Marineschlepper R 2. | ||
| Netztender 43 ex Agissante | Soc. Provencale de Constr. Navales, La Ciotat | 1940 | 382 | 47,75 m / 8,35 m / 3,0 m | Tonnenleger | 10 kn |
| 1 x 5,7-cm Geschütz 1 x 2-cm Flak |
Netzsperrgruppe West | ehemaliger französischer Tonnenleger Agissanze. Am 27. November 1942 in Toulon versenkt. Im Januar 1943 durch die Kriegsmarine gehoben und am 31. Mai 1943 als Netztender 43 Wal bei der Netzsperrgruppe West in Dienst gestellt. An der französischen Südküste eingesetzt. Im August 1944 in Marseille versenkt. 1947 gehoben und wieder in Dienst gestellt. | ||||
| Netztender 44 ex Prudente | Soc. Provencale de Constr. Navales, La Ciotat | 1938 | 396 | 47,3 m / m / m | Tonnenleger | 10 kn |
| 1 x 5,7-cm Geschütz 1 x 2-cm Flak |
Netzsperrgruppe West | ehemaliger französischer Tonnenleger Prudente. Am 27. November 1942 in Toulon versenkt. Im Februar 1943 durch die Kriegsmarine gehoben und im August 1943 als Netztender 44 bei der Netzsperrgruppe West in Dienst gestellt. An der französischen Südküste eingesetzt. Am 14. Dezember 1943 im Hafen von Monaco an der Nordpier beim Legen von Torpedosperrnetzen durch das britische Unterseeboot "Untiring" versenkt. 2 Tote. | ||||
| Netztender 46 ex Rabaul | Wärtsilä-Koncernen. A/B Crichton-Vulcan | 1942 | 530 | 49,9 m / 9,58 m / 4,15 m | Dampfschlepper | 11 kn |
| 2 x 2-cm Flak | 35 Mann | Netzsperrgruppe Nord | ehemaliger Dampfschlepper Rabaul. Am 12. März 1943 als Netztender 46 bei der Netzsperrgruppe Nord in Dienst gestellt. Hat den Krieg überlebt und wurde US-Beute. | |||
| Netztender 47 ex Korsfjord | A/B Sandvikens, Helsinki | 1942 | 530 | 49,0 m / 9,1 m / 3,17 m | Dampfschlepper | 11 kn |
| 1 x 5,7-cm Geschütz 1 x 2-cm Flak |
23 Mann | Netzsperrgruppe Mitte | ehemaliger Dampfschlepper Korsfjord der Kriegsmarine. Am 13. März 1943 als Netztender 47 in Dienst gestellt und der Netzsperrgruppe Mitte zugeteilt. 1945 beim Schleppkontor Kiel eingesetzt. Hat den Krieg überlebt und wurde in Hamburg eingesetzt. | |||
| Netztender 48 ex Mico | L. Smit & Zoon, Kinderdijk | 1939 | 118 | 27,46 m / 6,48 m / 2,79 m | Motorschlepper | |
| keine | Netzsperrgruppe Nordsee | ehemaliger niederländischer Motorschlepper Mico. 1942 als Netztender 48 bei der Netzsperrgruppe Nordsee in Dienst gestellt. Hat den Krieg überlebt. | ||||
| Netztender 49 ex Hoop | N.V. Scheepswerf, Foxhol | 1938 | 385 | 42,7 m / 7,75 m / 2,77 m | Motorschiff | |
| keine | Netzsperrgruppe Holland | ehemaliges niederländisches Motorschiff Hoop. Am 15. Juli 1942 bei der Netzsperrgruppe Holland als Netztender 49 in Dienst gestellt. Am 22. August 1944 durch Minentreffer im Skagerrak ver | ||||
| Netztender 51 ex Elsfleth | Atlas-Werke, Bremen | 1929 | 188 | 27,81 m / 7,29 m / 3,3 m | Dampfschlepper | 11,5 kn |
| 1.000 sm bei 11 kn | keine | 21 Mann | Netzsperrflottille Nord | ehemaliger Dampfschlepper Elsfleth. Von Kriegsausbruch bis Ende 1939 bei der Fahrbereitschaft Wilhelmshaven eingesetzt. Im August 1940 als Seelöwe-Schlepper eingeteilt. Ab 1. Januar 1943 bei der Kriegsmarinewerft Drontheim im Einsatz. Am 9. März 1944 als Netztender 51 bei der Netzsperrflottille Nord in Dienst gestellt. Hat den Krieg überlebt und wurde in Hamburg eingesetzt. | ||
| Netztender 52 ex Titan | Schiffsw. & Masch.-Fabrik Hamburg | 1912 | 227 | 37,26 m / 7,08 m / 3,36 m | Dampfschlepper | 12 kn |
| 2.200 sm bei 12 kn | keine | 22 Man | Netzsperrflottille Nord Netzsperrflottille Mitte |
ehemaliger Dampfschlepper Lucia Wrede. 1919 in Titan umbenannt. Am 28. August 1939 der Kriegsmarinewerft Kiel zugeteilt. Im August 1940 als Seelöwe-Schlepper eingeteilt. Von April 1943 bis April 1944 zum Netztender umgebaut und am 5. April 1944 als Netztender 52 bei der Netzsperrflottille Mitte in Dienst gestellt. 1945 bei der Netzsperrflottille Nord in Dienst. Hat den Krieg überlebt und wurde wieder in Titan umbenannt. | ||
| Netztender 54 ex Lutteur | Arsenal, Brest | 1919 | 400 | 40,2 m / 8,0 m / 4,0 m | Dampfschlepper | 10 kn |
| keine | Netzsperrflottille Nordsee | ehemaliger französischer Marineschlepper Lutteur. Am 18. Juni 1940 selbst versenkt. Von der Kriegsmarine gehoben, repariert und als Vorpostenboot V 1801 in Dienst gestellt. Da der Aktionsradius für den Einsatz als Vorpostenboot zu klein war, wurde es ab Oktober 1940 als Seelöwe-Schlepper O 22 S bereit gehalten. Am 1. Mai 1944 als Netztender 54 bei der Netzsperrflottille Nordsee in Dienst gestellt. Hat den Krieg überlebt. | ||||
| Netztender 55 ex Mordante | oc. Provencale de Constr. Navales, La Ciotat | 1943 | 47,75 m / 8,35 m / 3,0 m | Netztender | 11 kn | |
| 1 x 5,7-cm Geschütz 1 x 2-cm Flak |
Netzsperrflottille Süd | ehemaliger französischer Netztender Mordante. War für die Netzsperrflottille Süd als Ersatz für den versenkten Netztender 44 vorgesehen, wurde aber vor seiner Fertigstellung im August 1944 in Marseille versenkt. Im Mai 1945 gehoben, aber nicht mehr repariert. | ||||
| Netztender 56 ex Rovigno | Cantiere Danubius S. A. Porto Re | 121 | 31,8 m / 6,52 m / 1,4 m | Minentender | 4 kn | |
| 2 x 7,6 cm SK 6 x 2-cm Flak 30 - 43 Minen |
19 Mann | Netzsperrflottille Süd | ehemaliger k.u.k. Minentender, im Januar 1920 von der ital. Marine angekauft und als Minensucher eingesetzt. Ab 2. Juli 1921 Minenleger Rovigno. Am 10. September 1943 im Hafen von Syros von der Kriegsmarine erbeutet und als Netztender 56 für die Netzsperrflottille Süd in Dienst gestellt. Am 31. Oktober 1944 in Saloniki versenkt. | |||
| Netztender 57 ex Albona | Cantiere Danubius S. A. Porto Re | 121 | 31,8 m / 6,52 m / 1,4 m | Minentender | 4 kn | |
| 2 x 7,6 cm SK 6 x 2-cm Flak 30 - 43 Minen |
19 Mann | Netzsperrflottille Süd | ehemaliger k.u.k. Minentender MT 130, im Januar 1920 von der ital. Marine angekauft und als Minensucher RG 58 eingesetzt. Ab 2. Juli 1921 Minenleger Albona. Am 10. September 1943 im Hafen von Syros von der Kriegsmarine erbeutet und als Netztender 57 für die Netzsperrflottille Süd in Dienst gestellt. Am 20. Februar 1945 durch britische Fliegerbombe versenkt. | |||
| Netztender 59 ex Polangen | Wärtsilä-Koncernen. A/B Crichton-Vulcan | 1942 | 530 | 49,9 m / 9,58 m / 4,15 m | Schlepper | 11 kn |
| 2 x 2-cm Flak | 35 Mann | Netzsperrflottille Mitte | ehemaliger Kriegsmarine-Schlepper Polangen. Wurde im Juni 1944 als Netztender 59 der Netzsperrflottille Mitte zugeteilt. Hat den Krieg überlebt und wurde französische Beute. | |||