Tender Raule
Tender Wacht

 

Bei der Werft Frerichs & Co lief 1919 das Minensuchboot M 133 vom Stapel. Am 15. Dezember 1919 wurde das Schiff in Dienst gestellt und zum Minenräumen und zum Fischereischutz eingesetzt. Ab dem 1. Oktober 1922 wurde das Schiff als Tender des BSN, ab dem 13. Oktober 1923 des Befehlshabers der leichten Seestreitkräfte der Ostsee und ab dem 1. Oktober 1924 der I. Torpedobootsflottille eingesetzt. Hier wurde das Schiff am 11. März 1929 in Wacht umbenannt. Am 28. März 1930 wurde das Schiff außer Dienst gestellt. Am 2. Oktober 1933 wurde das Boot, jetzt wieder als M 133, reaktiviert und ab dem 30. September 1935 als Führungsboot der 2. Minensuchflottille unterstellt. Am 1. Oktober 1935 trat es zur 1. Geleitflottille, wo es am 25. Mai 1936 außer Dienst gestellt wurde. Vom 1. Oktober 1936 bis zum 4. Mai 1939 wurde das Boot nochmals als Minensuchboot bei der 2. Minensuchflottille eingesetzt. Anschließend wurde das Boot umgebaut und im Mai 1940 als R-Begleitschiff Raule in Dienst gestellt und der 4. R-Flottille zugeteilt. Am 9. Mai 1942 kollidierte das Schiff westlich von Boulogne, wo es sank.