Tender Frauenlob
Tender Jungingen
Der Tender Frauenlob lief am 28. Juni 1919 als M 123 bei der Werft
Friedrichs & Co vom Stapel. Das Minensuchboot diente vom 12. März bis zum
10. September 1920 als Führungsboot der II. Nordseeflottille, kam dann zur VI.
und zur III. Flottille und wurde am 30. September 1921 Stationstender der
Marinestation der Nordsee. Am 11. März 1929 wurde das Boot in Tender Frauenlob
umbenannt. Im Juli 1929 konnte das Boot den britischen Fischdampfer "Tausonia"
nahe Aberdeen bergen. Am 22. September 1934 wurde das Boot außer Dienst
gestellt.
Am 1. Oktober 1935 wurde das Boot wieder in Dienst gestellt und Stationstender
der Marinestation der Nordsee. Mit Kriegsausbruch 1939 wurde der Tender wieder
zum Minensucher und als M 134 (ab 1940 M 534) der 4. Minensuchflottille
zugeteilt. Im April 1940 nah es mit der Kriegsschiffgruppe 11 am Unternehmen
Weserübung teil. Am 9. Mai 1941 wurde das Boot durch Fliegerbomben nahe Bergen
versenkt.
Das Boot wurde gehoben und als Tender Jungingen am 27. September 1943 in
Dienst gestellt. Der Tender wurde R-Boot-Begleitschiff. Bei Kriegsende wurde das
Boot den USA zugesprochen.