Schnellboot-Begleitschiff "Carl Peters"
Bootstyp:
Die "Carl Peters" war ein Boot der "Carl-Peters-Klasse"
Morsename: ?
Flaggenname: ?
Friedenskennung: ?
Schiffsdaten:
Kiellegung: 1937
Stapellauf: 20. Februar 1939
Indienststellung: 6. Januar 1940
Bauwerft: Neptun-Werft, Rostock
Besatzung: 225 Mann
Baukosten: ?
Verdrängung: 3.600 ts
Länge über alles: 114,0 m
Breite: 14,5 m
Tiefgang: 4,35 m maximal
Maschinenanlage: Vier MAN-Zylinder-Zweitakt-DM, doppelt wirkend, mit zwei Vulkangetrieben
Anzahl der Wellen: 2
Leistung an den Wellen: 12.400 WPS
Höchstgeschwindigkeit: 23 kn
Fahrbereich: 10.000 sm bei 15 kn
Bennstoffvorrat: 361 t
Bewaffnung:
Seeziel-Artillerie: Zwei 10,5-cm-SK L/45 C 32 in MPL C 32
Flak: zwei 3,7-cm Flak L/83 C 30 in Doppellafette C 30, vier 2-cm FlaMG L/65 C 30 auf Sonderlafette C 30
Torpedos: keine
Wasserbomben: keine
Minen: keine
Minenräumgeräte: keine
Kommandanten:
Januar 1940 - Mai 1942 Korvettenkapitän Hinzke
Mai 1942 - Mai 1945 Kapitänleutnant Reuthal
Beschreibung des Bootes:
Keine besonderen Merkmale
Lebenslauf:
Die "Carl Peters" war das Schwesterschiff der "Adolf Lüderitz". Sie lief am 14. April 1939 bei der Neptun-Werft in Rostock vom Stapel und wurde mit seiner Indienststellung der 1. Schnellboot-Flottille als Begleitschiff zugeteilt. Im April 1940 war das Schiff Bestandteil der Kriegsschiffgruppe 3 bei der Besetzung Bergens. Nach der Verlegung der 1. Schnellboot-Flottille in das Schwarze Meer im Frühjahr 1942 wurde Carl Peters der 6. und dann der 8. Schnellboot-Flottille zugeteilt. Am 1. September 1943 trat das Schiff zur Schnellbootschulflottille. Im Juni 1944 kam es dann zur 3. Schnellboot-Schulflottille. Bei Kriegsende wurde die Carl Peters zur Räumung des Kurland-Kessels eingesetzt. Am 14. Mai 1945 sank das Schiff nach einem Minentreffer in der Geltinger Bucht.