Räumboot R 240

 

Bootstyp:
Das Räumboot R 240 war ein Minenräumboot der Klasse R 218 - R 300

Morsename: R J Z

Flaggenname: R 240

Friedenskennung: keine

 

Schiffsdaten:

Kiellegung: 1943

Stapellauf: 1944

Indienststellung: 20. Mai 1944

Bauwerft: Burmester

Besatzung: 29 - 31 Mann

Baukosten:

Verdrängung: 110 t

Länge über alles: 35,40 m

Breite: 5,6 m

Tiefgang: 1,4 m

Maschinenanlage: Zwei MWM-Achtzylinderviertaktdiesel RS 163 Su mit Aufladung und Untersetzungsgetriebe, zusammen 1.836 PS, 1 Hilfsdiesel, 1 Deutz-Diesel-Generator

Höchstgeschwindigkeit: 21 kn

Fahrbereich: 1.100 sm bei 15 kn

Brennstoffvorrat: 10 m³

Bewaffnung:

Seeziel-Artillerie: keine

Flak: drei bis sechs 2-cm Geschütze (MG C/30), eine 3,7-cm Flak.

Torpedos: keine

Wasserbomben: keine

Minen: bis zu 12 Minen

Minenräumgeräte: Bugschutzgerät, Scherdrachengerät, MES-Anlage, Schleppspulgerät (SSG), Geräuschboje Turbine (GBT), Knallkörpergerät (KKG)

Lebenslauf:

Das Räumboot R 240 wurde am 11. Mai 1944 in Dienst gestellt und der 4. Räumboots-Flottille zugeteilt. Nach der Durchführung von Erprobungs- und Ausbildungsfahrten wurde R 240 am 15. Juli 1944 der 15. Räumboots-Flottille zugeteilt. Am 19. Juli 1944 wurde die Kriegsbereitschaft hergestellt und das Boot wurde zu Räum- und Geleitaufgaben in der Ostsee eingesetzt. Am 17. Dezember 1944wurde R 240 an das MOK Norwegen abgegeben und an der norwegischen Küste eingesetzt. Das Boot überlebte den Krieg und wurde am 27. Juli 1945 dem GM/S in Oslo zugeteilt. Am 22. November 1947 wurde es niederländische Beute und als Tender "Goeree" in Dienst gestellt. 1959 wurde das Boot abgewrackt.