Wilke, Heinrich

 

* 21. Februar 1921, Bielefeld

+ 23. Juni 1983

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Heinz Wilke trat nach seinem Abitur in die Wehrmacht ein und kam zur Luftnachrichtentruppe. Bei Kriegsbeginn meldete er sich freiwillig zur Bordfunkerausbildung bei der Nachtjagd. Am 20. Januar 1942 machte er in Manching mit seinem Flugzeugführer den ersten gemeinsamen Feindflug. Am 6. Dezember 1944 wurde ihm in der II. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 5 das Ritterkreuz verliehen. Nach 350 Feindflügen und 58 Abschüssen war der Krieg zu Ende, Heinz Wilke geriet in russische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1948 entlassen wurde.

Nach dem Krieg arbeitete Heinz Wilke im Bergbau, absolvierte die Maurermeister-Prüfung und arbeitete als Polier. Ende der 50er Jahre begann er an der TH Aachen das Studium des Bauwesens und schloß es Anfang der 60er Jahre mit Diplom ab.