Weckmann, Kurt

 

* 18. November 1895, Schwerin  

Kurt Weckmann trat am 14. März 1914 als Fahnenjunker in das Infanterie-Regiment 58 ein, wo er am 4. Dezember 1914 zum Leutnant befördert wurde. Am 18. Oktober 1918 folgte die Beförderung zum Oberleutnant. Nach dem Krieg wurde er in die Reichswehr übernommen und in das Infanterie-Regiment 39 versetzt. Am 1. Oktober 1921 kam er zum Infanterie-Regiment 2 und am 1. Oktober 1923 zum Reiter-Regiment 2. Er absolvierte eine Führergehilfen-Ausbildung und wurde am 6. September 1927 in das Reiter-Regiment 13 versetzt. Am 1. November 1927 zum Hauptmann befördert, wurde er am 1. April 1930 Chef der 11. Kompanie im Infanterie-Regiment 9. Am 1. April 19355 wurde er dann in den Generalstab des Artillerie-Führers II versetzt und dort am 1. Mai 1934 zum Major befördert. Am 15. Oktober 1935 wurde er Ia in der 2. Infanterie-Division und am 1. Oktober 1936 in die Heeresdienststelle 9 versetzt. Am 1. Oktober 1936 zum Oberstleutnant befördert, wurde er am 1. August 1938 Taktiklehrer an der Kriegsakademie. Am 1. April 1939 folgte die Beförderung zum Oberst und am 26. August 1939 wurde er Ia im Stab des XXX. Armeekorps. Am 25. Oktober 1939 wurde er Chef de Stabes des XXX. Armeekorps und am 26. Oktober 1940 Chef des Stabes der 9. Armee. Am 16. Oktober 1941 wurde er in Rußland verwundet und nach seiner Genesung am 14. Januar 1942 in die Führerreserve versetzt. Am 20. Februar 1942 wurde er Kommandeur des Generalstabs für Lehrgänge und am 1. April 1942 zum Generalmajor befördert. Am 1. März 1943 wurde er Kommandeur der Kriegsakademie und dort am 1. April 1943 zum Generalleutnant befördert. Am 1. Juni 1944 wieder in die Führerreserve versetzt, wurde er am 27. Oktober 1944 Kommandeur der 274. Infanterie-Division. Bei Kriegsende geriet er in Gefangenschaft, aus der er 1948 heimkehrte.

1952 trat er an die oberste Stelle des Service do Personal Civil Allemand des Forces Francaises en Allemagne.