von Tippelskirch, Ulrich

 

* 3. Oktober 1883, Bretleben

+ 31. Dezember 1967, Steinbach am Wörthsee

 

 

Ulrich von Tippelskirch trat am 10. April 1902 in die Kaiserliche Marine ein, wo er am 22. April 1902 zum Fähnrich befördert wurde. Nach dem Besuch der Marineschule und einem Einsatz im Ausland wurde er an Bord des schweren Kreuzers "Hertha" versetzt, wo er am 29. September 1904 zum Leutnant zur See befördert wurde. Am 13. Mai 1905 wurde er Kompanie-Offizier der II. Segel-Division und am 19. Mai 1905 Wach-Offizier auf dem Linienschiff "Hessen". Am 1. Oktober 1935 wurde er Wach-Offizier auf dem Linienschiff "Brandenburg". Am 30. März 1906 folgte die Beförderung zum Oberleutnant zur See. Am 1. Oktober 1906 wurde er erneut Kompanie-Offizier bei der II. Segel-Division und am 1. April 1907 Wach-Offizier auf dem schweren Kreuzer "Freya". Ab dem 1. April 1908 fungierte er als Ausbildungs-Offizier auf dem Schulschiff "König Wilhelm" und am dem 1. Oktober 1908 als Wach-Offizier auf dem Linienschiff "Zähringen". Am 15. September 1910 wurde er Adjutant bei der Schiffs-Inspektions-Kommission und am 21. Juni 1911 zum Kapitänleutnant befördert. 1912 bis 1914 besuchte er die Marine-Akademie, um anschließend zur Signal-Abteilung der Marine-Station der Nordsee kommandiert zu werden. 1915 wurde von Tippelskirch deutscher Kommandant des türkischen Linienschiffs "Torgut ReisE, der ehemaligen SMS Weißenburg. 1916 wechselte er in den Generalstab der 4. türkischen Armee. Im Juli 1916 kehrte er nach Deutschland zurück und wurde wieder zur Marinestation der Nordsee versetzt. Ab dem 1. September 1916 wurde er zur Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven kommandiert und am 1. November 1916 Adjutant beim Festungs-Kommandanten Cuxhaven. Am 24. November 1919 erhielt er den Charakter zum Korvettenkapitän verliehen und schied anschließend aus dem Marinedienst aus.

Am 1. April 1936 trat er als Major in die Luftwaffe ein und wurde ins Reichsluftfahrtministerium versetzt. Am 1. Juni 1937 folgte die Verwendung als Quartiermeister im Luftgaukommando I und am 1. Oktober 1937 die Beförderung zum Oberstleutnant. Am 1. Juli 1938 wurde er Quartiermeister beim Luftgaukommando XVII. Am 1. November 1939 folgte die Beförderung zum Oberst. Am 1. August 1939 wurde von Tippelskirch Quartiermeister bei der Luftflotte 2  und am 1. November 1940 zum Generalmajor befördert. Am 1. März 1941 wurde er dann zum Kommandeur der Kommandeur der Luftzeuggruppe VIII ernannt. Es folgte die Verwendung als Kommandeur der Kommandeur der Luftzeuggruppe Rostow ab dem 11. November 1941 Kommandeur der Luftzeuggruppe XXV. Am 1. April 1943 zum Generalleutnant befördert, kam er am 8. Juni 1943 in den Stab des Luftgau-Kommandos XXV und am 18. Juni 1943 in die Führer-Reserve des OKL. Am 30. September 1943 schied er aus der Luftwaffe aus.