Till, Alfons

 

* 2. August 1883, Brünn in Mähren

+ 2. April 1953, Wien

 

 

Alfons Till trat am 18. August 1905 in die österreichische Armee ein. Als Leutnant diente er als Batterie-Offizier im Feldartillerie-Regiment 1 und ab dem 15. Oktober 1907 als Kompanie-Offizier bei der Sperre Franzenfeste. Ab dem 1. März 1908 war er Kompanie-Offizier bei der Sperre Laradaro. Am 1. Mai 1910 folgte die Beförderung zum Oberleutnant. Ab dem 1. Mai 1911 dienste er beim Festungs-Artillerie-Bataillon 7 und ab dem 1. August 1911 war er Objekt-Kommandant der Sperre Tonale. Am 1. August 1914 zum Hauptmann befördert, wurde Alfons Till am 1. November 1914 Kommandant des Ballon-Kaders des schweren Artillerie-Regiments 2 in Krakau und im Dezember 1914 Ballon-Kommandant beim 14. Korps-Kommando. Es folgte die Verwendung als Ballon-Kommandant beim Korps Hoffmann, bei der 30. Feldartillerie-Brigade, beim deutschen Karpatenkorps und bei der 29. Infanterie-Truppendivision. Am 25. Februar 1918 wurde er Kommandant der Artillerie-Ballon-Lehrkompanie bzw. bei der Liquidation der Luftschiffer-Ersatztruppe. Am 1. November 1920 wechselte er in den Stab des ständigen Artillerie-Regiments. Am 1. Juli 1921 wurde er zum Major und am 1. Juni 1924 zum Oberstleutnant befördert. Ab dem 15. März 1935 kam er zum Kommando der Luftschutztruppen. Am 24. Dezember 1935 zum Oberst befördert, wurde Alfons Till am 15. März 1938 in die Luftwaffe übernommen und am 31. Oktober 1938 mit dem Charakter als Generalmajor aus dem aktiven Dienst verabschiedet.