Teuber, Johannes

 

* 10. Juni 1881, Klein Helmsdorf, Kreis Goldberg (Schlesien)

† 25. April 1962, Düsseldorf

 

Johannes Teuber trat am 7. Oktober 1901 als Freiwilliger in die Königlich Preußische Armee ein. Der Sohn eines Landwirts kam dabei zum 1. Schlesisches Husaren-Regiment Nr. 4. Am 1. September 1910 wurde er zum Wachtmeister befördert. Am 28. November 1911 hat er Marie Bockisch geheiratet. Im 1. Weltkrieg wurde er dann als etatmäßiger Wachtmeister der 1. Eskadron beim 1. Schlesisches Husaren-Regiment Nr. 4 eingesetzt. Später scheint er dann zum Schlesisches Leib-Kürassier-Regiment „Großer Kurfürst“ Nr. 1 gehört zu haben. Im Krieg wurden ihm beide Eisernen Kreuze und andere Auszeichnungen verliehen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er dann in das Reichsheer übernommen. Dabei kam er am 1. Oktober 1919 zum Reiter-Regiment 7. Am 1. September 1920 wurde er zum Leutnant befördert. Bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr wurde er dann in das 7. (Preuß.) Reiter-Regiment übernommen. Am 1. Januar 1921 wurde er bereits zum Oberleutnant befördert. Am 25. August 1922 wurde er dann in das 11. (Preuß.) Reiter-Regiment versetzt. Bei diesem wurde er am 1. April 1923 zum Rittmeister befördert. Spätestens ab dem Frühjahr 1924 wurde er dann in der 2. Eskadron vom 11. (Preuß.) Reiter-Regiment in Leobschütz eingesetzt. Am 1. April 1925 wurde er dann zum Chef der Ausbildungs-Eskadron vom 11. (Preuß.) Reiter-Regiment in Ohlau ernannt. Diese Position behielt er dann mehrere Jahre. 1930/31 wurde er dann in den Regimentsstab vom 11. (Preuß.) Reiter-Regiment nach Neustadt in Oberschlesien versetzt. Auch bei diesem wurde er mehrere Jahre eingesetzt. Dabei wurde er am 1. Juni 1933 zum Major befördert. Bei der Erweiterung der Reichswehr zur Wehrmacht wurde er dann an die Kriegsschule Dresden versetzt. Bei dieser wurde er jetzt als Führer des Lehrkommandos eingesetzt. Auch diese Position übte er dann wieder einige Jahre aus. Am 1. Januar 1936 wurde er dabei zum Oberstleutnant befördert. Bereits am 1. August 1938 wurde er zum Oberst befördert. Bei der Mobilmachung für den 2. Weltkrieg im Sommer 1939 wurde er bei der Auflösung der Kriegsschule in die Führerreserve vom Wehrkreis IV versetzt. 1942 wurde er dann in die Führerreserve OKH versetzt. Am 1. Januar 1943 wurde er dann zum Kommandant vom Offizierslager für Kriegsgefangene II C (Oflag II C) in Woldenberg ernannt. Am 1. Juni 1944 wurde er dann zum Generalmajor befördert. Als solcher wurde er an diesem Tag auch unter Abgabe seines Kommandos über das Oflag II C erneut in die Führerreserve versetzt. Am 30. Juni 1944 wurde er aus dem aktiven Dienst der Wehrmacht verabschiedet.