Schütz, Hermann

 

* 8.  Mai 1914, Weinheim

† 11. November 1991, Weinheim

SchutzH-1.jpg (18003 Byte)

Hermann Schütz kam 1936 als Wehrpflichtiger zur 3. Kompanie vom Infanterie-Regiment 34 und schied 1938 als Feldwebel der Reserve aus. Am 16. September 1939 kam er zur 93. ID nach Jüterborg. Im Juni 1940 nahm er als Leutnant d.R. südwestlich von Saarbrücken am Durchbruch durch die Maginotlinie teil. Während des Rußlandfeldzuges wurde  er am 1. Mai 1942 zum Oberleutnant der Reserve befördert. Als Hauptmann der Reserve übernahm er dann 1943 das Kommando über das I. Bataillon vom Grenadier-Regiment 273. Während der schweren Abwehrkämpfe im Frühjahr 1944 bewährte er sich südostwärts von Rostow und erhielt dafür am 20. April 1944 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Zum 1. August 1944 wurde er zum Major der Reserve befördert. Nach einer schweren Verwundung wurde er zum Kommandeur des Ersatzbataillons der 93. ID ernannt. Bei Kriegsende kam er in amerikanische Gefangenschaft.

Nach dem Krieg  trat er 1956 in die Bundeswehr ein  und ging 1970 als Oberstleutnant in Pension.

 

Ritterkreuz (20. April 1944)