Schneider, Josef

 

* 15. Juli 1914, Rheinbreitbach / NRW

26. April 1981,

 

Josef Schneider diente von 1935 bis 1937 im Infanterie-Regiment 20. Nach seiner Dienstzeit wurde er wieder aus der Armee entlassen, bei der Mobilmachung im August 1939 aber wieder eingezogen und in das Infanterie-Regiment 208 versetzt, mit dem er am Westfeldzug teilnahm Anschließend wurde er in das Jäger-Regiment 207 versetzt, mit dem er ab Juni 1941 in Rußland kämpfte. Im Mai 1942 konnte er am Frontbogen vor Isjum durch seinen Einsatz einen russischen Durchbruchsversuch verhindern, indem er nach Ausfall des Kompaniechefs die 11. Kompanie übernahm und den russischen Angriff zum Stehen bringen. Dafür wurde er am 27. Juni 1942 als Oberfeldwebel und Zugführer in der 11. Kompanie mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Am 1. Juli 1943 zum Leutnant befördert, zeichnete er sich Ende 1943 im Brückenkopf von Nikopol erneut besondern aus, wofür er am 10. Februar 1944 als Leutnant und Führer der 13. Kompanie mit dem Eichenlaub ausgezeichnet wurde. 1944 wurde er in der Südukraine schwer verwundet und nach seiner Genesung am 1. Oktober 1944 zum Hauptmann befördert. Er wurde Kompaniechef im Gebirgsjäger-Ersatz- und Ausbildungs-Regiment 100 in Bad Reichenhall. Bei Kriegsende machte er sich bei der Übergabe der Stadt an die Amerikaner verdient.

 

Ritterkreuz (27. Juni 1942) Eichenlaub (10. Februar 1944)

Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall, 1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011