Schmidt, Walter
| * 28. Januar 1917, Bremen
28. Juli 2000, Bremen |
Walter Schmidt trat 1935 in Wolterdingen in das III./SS-Standarte "Germania" ein und wurde nach dem Besuch der SS-Junkerschule Bad Tölz zum SS-Untersturmführer befördert. Als Zugführer in der 4. Kompanie der Standarte nahm er am Polenfeldzug teil. Nach dessen Ende wurde er Führer des Panzerspähzuges in der SS-Verfügungs-Division, den er während des Westfeldzuges führte. Ab Juni 1941 kämpfte er in der SS-Division "Wiking" in Rußland, wo er am 20. April 1943 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet wurde. Im Juli 1943 war er Führer des III. Bataillons des Regiments "Westland". Für die Abwehrerfolge seines Bataillons im Raum Isjum wurde er am 4. August 1943 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Im Februar 1944 bewährte er sich beim Ausbruch aus dem Kessel von Tscherkassy erneut, wofür er am 14. Mai 1944 als SS-Hauptsturmführer das Eichenlaub bekam. Am 9. November 1944 folgte die Beförderung zum SS-Sturmbannführer. Im Januar 1945 wurde er Lehrgruppenkommandeur an der SS-Junkerschule Bad Tölz und im März 1945 Kommandeur des SS-Panzergrenadier-Regiments 96.
Ritterkreuz (4. August 1943) Eichenlaub (14. Mai 1944)
Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall,
1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete
Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011