Salisch, Wilhelm von

 

* 5. November 1913, Chorin / Mark Brandenburg + 18. März 1945, Balga / Ostpreußen  

 

Wilhelm von Salisch trat am 1. Oktober 1935 in das Infanterie-Regiment 9 ein und kam Ende 1936 zum Infanterie-Regiment 49, wo er am 1. Januar 1938 zum Leutnant befördert wurde. Als Zugführer in der 11. Kompanie nahm er am Polen- und Westfeldzug teil und wurde am 1. Juni 1940 zum Oberleutnant befördert. Im Dezember 1940 wurde er Chef der 10. Kompanie des Infanterie-Regiments 232. Ab Juni 1941 kämpfte er in Rußland und wurde am 26. Dezember 1941 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet. Im Herbst 1942 kam er als Chef der 7. Kompanie zum Jäger-Regiment 49 und wurde am 1. Oktober 1942 zum Hauptmann befördert. Als Kommandeur des III. Bataillons des Regiments wurde er für seine Leistungen an der Newa südlich von Leningrad am 20. April 1943 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Am 1. April 1943 zum Major befördert, führte er im Juli 1943 vertretungsweise das Jäger-Regiment 49 und wurde im September 1943 Kommandeur des Ski-Bataillons in der 1. Ski-Jägerbrigade. Anfang 1944 übernahm er die Führung des Ski-Jäger-Regiments 2 und im Mai 1944 des Jäger-Regiments 49. Am 27. Juli 1944 wurde ihm als Major das Eichenlaub verliehen und wer wurde zum Oberstleutnant befördert. Am 18. März 1945 erlag er seiner 9. Verwundung bei Gut Warnikam bei Balga.

Ritterkreuz (20. April 1943) Eichenlaub (27. Juli 1944)

Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall, 1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011