Mokros, Gerhard

 

* 18. März 1909, Dresden

+ 3. April 1996, Sonthofen / Allgäu

 

Gerhard Mokros trat am 1. November 1926 in die 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 10 ein und km am 1. Juli 1927 zur 3. / Infanterie-Regiment 10. Vom 24. April 1935 bis zum 31. Juli 1936 war er beim Ergänzungs-Bataillon 25 in Löbau. AM 1. März 1939 zum Leutnant befördert, kam er am 3. November 1939 als Zugführer zum Infanterie-Ersatz-Bataillon 488 und am 30. November 1939 als Zugführer zur 7. Kompanie des Infanterie-Regiments 331. Mit diesem nahm er am Westfeldzug teil und kämpfte ab Juni 1941 in Rußland. Für seinen persönlichen Einsatz bei der Verteidigung des Brückenkopfes Potschep wurde er am 18. November 1941 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Im Februar 1942 wurde er an der Oka schwer verwundet. Am 1. April 1942 zum Oberleutnant und am 1. Juni 1942 zum Hauptmann befördert, versah er bis zum 7. Juni 1942 seinen Dienst beim Infanterie-Ersatz-Bataillon 179. Nachseiner Genesung kehrte er zum Grenadier-Regiment 331 zurück und wurde am 21. Oktober 1942 Kommandeur des II. Bataillons. Am 1. August 1943 zum Major befördert, wurde er Ende September 1943 erneut schwer verwundet und am 1. Dezember 1943 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet. Anschließend kam er erneut zum Infanterie-Ersatz-Bataillon 179 und übernahm im Mai 1944 die Führung des Grenadier-Regiments 423. Am 1. September 1944 zum Oberstleutnant befördert, kämpfte er an der Westfront, wurde am 1. Mai 1945 zum Oberst befördert und am 5. Mai 1945 mit dem Eichenlaub ausgezeichnet. Bei Kriegsende geriet er in amerikanische Gefangenschaft, aus derer im Dezember 1945 entlassen wurde.

Ritterkreuz (18. November 1941) Eichenlaub (5. Mai 1945)

Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall, 1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011