Maus, August
| * 7. Februar 1915, Wuppertal + 28. September 1996, Hamburg |
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August Maus kam 1934 zur Kriegsmarine. Er fand zunächst auf dem Schulschiff Schleswig-Holstein von Juni 1939 bis April 1940 Verwendung. Nach abgeschlossener U-Boot-Ausbildung fuhr er von Februar 1941 bis Januar 1942 als I. Wachoffizier auf U-68 und wurde anschließend Kommandantenschüler. Nach Dienststellungen bei verschiedenen U-Boot-Flottillen und einer Baubelehrung wurde er am 1. November 1941 zum Kapitänleutnant befördert und im Juni 1942 Kommandant von U 185. Mit diesem Boot führte Maus und seine Crews im Nord- und Mittelatlantik folgende Unternehmungen durch:
1. Feindfahrt vom 8. November bis zum 22. Dezember 1942. Ein Schiff mit 6476 brt konnte versenkt und zwei weitere mit 13640 brt beschädigt werden.
2. Feindfahrt vom 9. Februar bis zum 16. April 1943. Drei Schiffe mit 19751 brt konnten versenkt werden.
3. Feindfahrt vom 5. Juni bis 24. August 1943. Fünf Schiffe mit 35435 brt konnten versenkt werden.
Am 21. September 1943 erhielt Maus für seine Erfolge das Ritterkreuz.
Nachdem am 11. August 1943 U 604 im Mittelatlantik durch Fliegerbomben versenkt worden war, nahm Maus mit U 186 die Überlebenden an Bord. Am 24. August 1943 wurde U 186 selber Opfer von Trägerflugzeugen des US-Geleitträgers "Core". Beim Untergang von U 186 konnte sich Kapitänleutnant Maus retten und kam in amerikanische Gefangenschaft. Nach dem Krieg war er als Kaufmann tätig.
Ritterkreuz (21. September 1943)