Landfermann, Carl-August

 

* 14. Juli 1914, Dortmund

+ 18. November 2003, Hagen

 

Carl-August Landfermann trat am 1. März 1934 als Rekrut in die 2. Kompanie der V. Marine-Artillerie-Abteilung ein. Am 15. März 1935 wurde er zur Bordausbildung auf den Tender Saar kommandiert und am 1. September 1935 zum Heizer und am 1. Oktober 1935 zum Oberheizer befördert. Ende 1935 wurde er als Reserve-Offiziersanwärter aus der Kriegsmarine entlassen. In der Folgezeit absolvierte er mehrere Reserveübungen. Am 1. Oktober 1939 wurde er zum Flugabwehrgruppenkommando Sylt eingezogen und am 31. Oktober 1939 zum Leutnant der Reserve befördert. Am 29. Februar 1940 wurde er auf den U-Lehrgang kommandiert und am 31. Mai 1940 zur 24. U-Flottille versetzt. Am 19. August 1940 wurde er zur Baubelehrung von U 146 nach Kiel kommandiert und am 30. Oktober 1940 LI auf U 146. Am 24. März 1941 wurde er LI auf U 38. Mit dem Boot fuhr er drei Feindfahrten. Am 12. Januar 1942 wurde er dann zur Baubelehrung für U 181 nach Bremen kommandiert und am 1. Februar 1942 zum Oberleutnant befördert. Am 9. Mai 1942 wurde er LI auf U 181, mit dem er zwei Feindfahrten absolvierte. Am 27. Oktober 1943 wurde er für seine Leistungen mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Am 1. Januar 1944 wurde er zum Kapitänleutnant (Ing.) befördert und am 1. Mai 1944 der 12. U-Flottille zugeteilt. Am 18. Oktober 1944 wurde er Ausbilder bei der Technischen Ausbildungsgruppe für Front-U-Boote auf Hela. Am 8. Mai 1945 geriet er in Gefangenschaft, aus der er am 29. August 1945 entlassen wurde.

 

Ritterkreuz (27. Oktober 1943)