Lahode, Kurt

 

* 10. November 1888, Dresden

+ Zwischen 1947 und 1950 in russischer Gefangenschaft

 

 

Kurt Lahode war der Sohn des Kaufmanns Carl Walter Lahode und dessen Ehefrau Margarethe. Er trat am 1. April 1908 als Fahnenjunker in das Königlich Sächsische 12. Infanterie-Regiment Nr. 177 ein, in dem er am 29. November 1908 zum Fähnrich und am 19. August 1909 zum Leutnant befördert wurde. Am 1. Oktober 1912 wurde er in das Königlich Sächsische 16. Infanterie-Regiment Nr. 182 versetzt. Ab dem 8. Dezember 1913 fungierte er als Erzieher beim Sächsischen Kadettenkorps. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges kehrte er am 1. August 1914 in das Königlich Sächsische 16. Infanterie-Regiment Nr. 182 zurück, in dem er als Zug- und Kompanieführer eingesetzt wurde. Nach dem Ende des Krieges wurde er in die vorläufige Reichswehr übernommen und am 1. Oktober 1919 in das Reichswehr-Artillerie-Regiment 19 versetzt. Am 1. Oktober 1920 wurde er Chef der 7. Kompanie im Infanterie-Regiment 11. Am 1. Oktober 1929 wurde er in den Stab des II. Bataillons des Regiments versetzt. Am 1. Februar 1930 folgte seine Beförderung zum Major und am 1. Oktober 1930 seine Versetzung in das Reiter-Regiment 9. Ab dem 1. April 1932 kommandierte er das Ausbildungs-Bataillon des Infanterie-Regiments 34, wo er am 1. April 1934 zum Oberstleutnant befördert wurde. Ab dem 1. Oktober 1934 war er Kommandeur des I. Bataillons des Infanterie-Regiments 11. Am 1. Oktober 1935 wurde er in den Stab des Infanterie-Regiments 11 versetzt und dort am 1. Januar 1936 zum Oberst befördert. Am 1. März 1937 wurde er dann Offizier z.b.V. beim Oberbefehlshaber des Heeres und am 1. Mai 1938 Kommandeur der Feldzeug-Verwaltung 5. Am 1. Oktober 1939 zum Generalmajor befördert, folgte am 1. September 1939 seine Versetzung in die Führerreserve. Am 1. Juli 1942 wurde er zum Generalleutnant befördert und am 31. August 1942 aus dem Militärdienst verabschiedet. Am 31. Mai 1944 wurde seine z.V.-Stellung aufgehoben. Im Dezember 1945 wurde er von Soldaten der Roten Armee verschleppt und gilt seither als verschollen. Am 22. Juli 1953 wurde er durch ein Dresdner Gericht zum 31. Dezember 1950 für tot erklärt.

 

Literatur und Quellen:

http://www.geocities.ws/orion47.geo/WEHRMACHT/HEER/Generalleutnant2/LAHODE_KURT.html

Ottomar Krug: Die Generale der Wehrmacht 1918 - 1945, Bundesarchiv / Militärarchiv Sig MSG 109/10849