Kollak, Reinhard

 

* 28.03.1915 in Frögenau, Kreis Osterode / Ostpreußen

 + 6. Februar 1980, Bad Godesberg

Reinhard Kollak trat 1932 freiwillig zur Reichswehr in Allenstein ein. Nach Gründung der Luftwaffe wechselte er in diese über. Seine fliegerische Ausbildung erhielt er in Kaufbeuren und kam dann im September 1940 zur Jagd-Zerstörer- und Blindflugausbildung zum neu aufgestellten Nachtjagdgeschwader 1. Seinen ersten Nachtabschuß errang er am 17. Juni 1941. Am 1. April 1942 wurde er zur 7./Nachtjagdgeschwader 4 versetzt. Am 29. August 1943 wurde ihm nach 30 Abschüssen das Ritterkreuz verliehen nachdem er Mitte des Monats zur 8. Staffel versetzt worden war. Bei Kriegsende hatte er nach 250 Feindflügen 49 Feindabschüsse errungen, darunter 44 viermotorige Bomber.

Anfang 1956 trat er in die neugegründete Bundeswehr ein. Bis zu seiner Pensionierung war er im Verteidigungsministerium, Abteilung Luftwaffe, tätig.

 

Ritterkreuz (29. August 1943)