Koetz, Karl

 

* 8. Februar 1908, Berlin-Neuköln

+ 11. Juni 1977, Meran

 

Karl Koetz trat am 1. November 1925 für zwölf Jahre in das 9. (Preuß.) Infanterie-Regiment ein. Mit Ablauf seiner Dienstzeit wurde er am 1. November 1937 zum Leutnant befördert. Er wurde dann in das Infanterie-Regiment 109 versetzt und zum Oberleutnant befördert und in das aktive Offizierskorps übernommen. Ab dem 10. November 1938 wurde er als Kompaniechef im Infanterie-Regiment 105 eingesetzt. Bei Kriegsbeginn wurde er dann Chef der 6. Kompanie vom Infanterie-Regiment 80. Als Hauptmann wurde er Anfang Mai 1940 Chef der 6. Kompanie im Infanterie-Regiment 463, die er im Westfeldzug führte. Am 1. Mai 1941 wurde er Kommandeur des II. Bataillons vom Infanterie-Regiment 463. Ab Juni 1941 führte er sein Bataillon beim Ostfeldzug nach Rußland hinein. Am 2. Oktober 1941 wurde er wegen mehrfacher Tapferkeit als Hauptmann mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Am 1. Juli 1943 wurde Koetz Kommandeur des Grenadier-Regiment 185. Mit seinem Regiment hatte er entscheidenden Anteil an den schweren Abwehrkämpfen am Orlowo-See im Dezember 1943. Für die Leistungen wurde er am 24. Januar 1944 mit dem Eichenlaub ausgezeichnet. Am 1. Juni 1944 folgte die Beförderung zum Oberst. Ab Ende Juli 1944 besuchte er einen Divisionsführer-Lehrgang und am 1. September 1944 übernahm er die Führung der 349. Infanterie-Division. Am 1. Dezember 1944 wurde er zum Generalmajor befördert. Am 1. April 1945 wurde er zum Kommandeur der 21. Infanterie-Division ernannt.

 

Ritterkreuz (2. Oktober 1941) Eichenlaub (24. Januar 1944)

Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall, 1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011