Köppen, Wilhelm

 

* 12. August 1897, Eberswalde

+ 26. Februar 1952

 

 

Wilhem Köppen trat am 31. August 1914 als Kriegsfreiwilliger in das 2. Garde-Regiment zu Fuß ein. In diesem Regiment wurde er am 22. Juni 1915 zum Gefreiten, am 6. August 1915 zum Unteroffizier, am 22. Mai 1917 zum Vizefeldwebel und am 27. August 1917 zum Leutnant der Reserve befördert. In seinem Regiment wurde er als Gruppen- und Zugführer sowie ab dem 5. Oktober 1918 als Kompanieführer eingesetzt. Bei Kriegsende schloss er sich ab dem 21. Januar 1919 dem Freikorps Lützow an. Am 21. Oktober 1919 schied er aus dem Militärdienst ein und trat als Bereitschafts-Zugführer in die I. Polizei-Abteilung Düsseldorf ein. Im Dezember 1919 kam er als Bereitschafts-Zugführer zum Kommando Graf Poninski der Polizeischule II und am 12. März 1920 zur II. Abteilung der Schutzpolizei Düsseldorf. Ab dem 15. Juli 1922 war er Referent bei der Schutzpolizei-Gruppe West in Berlin und ab dem 1. Mai 1923 Zug- und Bereitschaftsführer sowie Adjutant bei der Schutzpolizei Königsberg. Am 1. Mai 1924 zum Polizei-Oberleutnant befördert, wurde er am 1. April 1925 als Zugführer zur Schutzpolizei Rastenburg versetzt. Vom 1. Februar 1926 bis zum 31. März 1929 war er Sachbearbeiter beim Kommando der Schutzpolizei Mönchen-Gladbach-Rheydt. Am 26. März 1929 war er zum Polizei-Hauptmann befördert worden und am 1. April 1929 wurde er Bereitschaftsführer bei der Schutzpolizei Krefeld-Uerdingen. Vom 1. April 1933 bis zum 30. April 1935 war er Bereitschaftsführer bei der Schutzpolizei Berlin und anschließend Kompanieführer im Polizei-Regiment "General Göring". Am 1. Oktober 1935 trat er als Hauptmann in die Luftwaffe über. Ebenso wurde das Polizei-Regiment "General Göring" in die Luftwaffe übernommen und Wilhelm Köppen wurde Abteilungs-Kommandeur. Am 15. November 1935 wurde er Kommandeur der III. Abteilung des Regiments. Zusammen mit seiner Beförderung zum Major am 1. Oktober 1936 wurde Köppen Kommandeur der I. Abteilung des Flak-Regiments 13. Am 1. Oktober 1938 übernahm er das Kommando über die III. Abteilung des Flak-Regiments 44, wo er am 1. Januar 1939 zum Oberstleutnant befördert wurde. Ab dem 9. Oktober 1939 kommandierte er das Flak-Regiment 44, am 1. Januar 1941 folgte die Beförderung zum Oberst. Am 25. Juli 1943 wurde er Kommandeur der Flak-Brigade 14 und am 26. Juli 1943 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet. Ab dem 20. Mai 1944 kommandierte er die 17. Flak-Division. Am 1. August 1944 zum Generalmajor befördert, geriet er bei Kriegsende in Gefangenschaft, aus der er am 7. Juli 1947 entlassen wurde.

 

Literatur und Quellen:

Krug, Ottomar Deutsche Generale 1918-1945, Bundesarchiv Freiburg, Signatur MSG 109
Absolon, Rudolf, (Bearb.), Rangliste der Generale der Deutschen Luftwaffe nach dem Stand vom 20. April 1945. Mit einer Stellenbesetzung der Kommandobehörden der Luftwaffe vom 1. März 1945, Dienstalterslisten der Sanitätsoffiziere usw. im Generalsrang sowie Kurzbiographien über den Reichsmarschall und die Generalfeldmarschälle. (Friedberg, Podzun-Pallas, 1984)
Karl Friedrich Hildebrandt: Die Generale der Luftwaffe 1935–1945, Band 3: O-Z, Biblio Verlag, Osnabrück 1993