Koch, Viktor

 

* 29. November 1895, Niederbronn im Elsaß

+ 22. Dezember 1942 bei Woronesch (gefallen)

 

 

Viktor Koch war der Sohn des Landgerichtsrates Robert Koch und dessen Ehefrau Amalie. Am 6. August 1913 trat er als Fahnenjunker in das 4. Lothringische Infanterie-Regiment Nr. 136 ein, wo er am 22. April 1914 zum Fähnrich und am 7. August 1914 zum Leutnant befördert wurde. Während des Ersten Weltkrieges wurde er als Zugführer, ab Mai 1917 als Kompanieführer und ab 1918 als Regimentsadjutant eingesetzt. Am 22. März 1918 zum Oberleutnant befördert, wurde Viktor Koch am 1. Oktober 1919 in die Reichswehr übernommen und in das Reichswehr-Infanterie-Regiment 7 versetzt. Am 1. Oktober 1920 wurde er in das Infanterie-Regiment 17 versetzt, am 1. Oktober 1925 folgte die Versetzung in das Infanterie-Regiment 18. Am 1. Juli 1926 wurde er zum Hauptmann befördert und am 1. Oktober 1927 Chef der 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 17. Am 16. November 1929 heiratete er Erna Ohrtmann. Ab dem 1. Oktober 1930 war er Leiter der Unteroffiziersschule in Celle. Am 1. Oktober 1932 folgte seine Versetzung in den Stab der Kommandantur von Deutsch-Krone, wo er am 1. August 1934 zum Major i.G. befördert wurde. Zwischen dem 1. August 1935 und dem 1. August 1938 fungierte Viktor Koch als Lehrer an der Kriegsakademie, wo er am 1. März 1937 zum Oberstleutnant i.G. befördert wurde. Ab dem 1. August 1938 war er Chef des Stabes (Ia) im Stab des IX. Armeekorps. Am 1. April 1939 folgte seine Beförderung zum Oberst i.G. Am 15. Oktober 1939 wurde er in den Stab des Grenz-Abschnitts-Kommandos Süd versetzt und am 1. Dezember 1939 zum Chef des Stabes (Ia) des II. Armeekorps ernannt. Mit diesem Armeekorps nahm er am Westfeldzug und ab Juni 1941 am Krieg gegen Russland teil. Am 27. Mai 1942 wurde er in die Führerreserve versetzt, am 22. Juni 1942 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet und am 26. August 1942 mit der Führung der 340. Infanterie-Division beauftragt. Die Division war bei der 2. Armee im Raum Woronesch eingesetzt. Am 1. Oktober 1942 folgte seine Beförderung zum Generalmajor und am 1. November 1942 seine Ernennung zum Kommandeur der 299. Infanterie-Division. Bereits am 5. November 1942 wurde er Kommandeur der 323. Infanterie-Division. Auch diese Division war im Raum Woronesch eingesetzt. Am 22. Dezember 1942 ist Viktor Koch bei Woronesch gefallen. Am 20. April 1944 wurde er nachträglich mit Datum vom 1. Dezember 1944 zum Generalleutnant befördert.

 

Literatur und Quellen:

http://www.geocities.ws/orion47.geo/WEHRMACHT/HEER/Generalleutnant2/KOCH_VIKTOR.html

Bundesarchiv / Militärarchiv, Sig MSG 109/10848 Kas-Kus: Ottomar Krug: Die Generale der Wehrmacht 1918 - 1945