Kalbitz, Helmut

 

* 3. Januar 1912, Harburg-Wilhelmsburg / Hamburg

+ 23. August 1944, Südrußland (verm)

 

Helmut Kalbitz trat 1935 in das Pionier-Bataillon 12 ein. 1937 wurde er zum Pionier-Bataillon 30 versetzt und dort am 1. Juni 1939 zum Leutnant befördert. Mit dem Pi.Btl. 30 nahm er am Polen- und am Frankreichfeldzug teil. Am 1. Oktober 1940 folgte die Ernennung zum Chef der 1. Kompanie des Pionier-Bataillons 125. Zu dieser Zeit war er bereits Oberleutnant. Für mehrfach bewiesene persönliche Tapferkeit wurde er am 23. August 1941 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Er hatte eine wichtige Brücke über den Ssod im Handstreich erobert. Am 1. April 1942 wurde er zum Hauptmann befördert und im August 1943 Kommandeur des Pionier-Bataillons 31. Für die Leistungen seines Bataillons während der Abwehrkämpfe im Raum Orel und beim Rückzug auf den Ssosh wurde er am 7. Januar 1944 als Hauptmann mit dem Eichenlaub ausgezeichnet. Bei den Kämpfen war er verwundet worden. Im Lazarett wurde er am 1. März 1944 zum Major befördert und anschließend Kommandeur der Heeres-Pionier-Brigade 127. Seit dem 23. August 1944 gilt er in Südrußland als vermißt.

 

Ritterkreuz (23. August 1941) Eichenlaub (7. Januar 1944)

Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall, 1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011