Huppertz, Herbert
| * 3. Juni 1919, Rheydt / Rheinland + 8. Juni 1944, Cean / Frankreich (gef.) |
Herbert Huppertz trat im Herbst 1937 als Fahnenjunker in die Luftwaffe ein und wurde bei Kriegsbeginn 1939 zum Leutnant befördert. Nach seiner Jagdfliegerausbildung kam er Anfang 1940 zur I. / Jagdgeschwader 77. Er nahm am Westfeldzug teil und kam im August 1940 zur IV. / Jagdgeschwader 51. Während der Luftschlacht um England errang er in der 12. Staffel sechs Luftsiege. Ab Juni 1941 flog er über Rußland und erhielt nach 34. Luftsiegen am 30. August 1941 das Ritterkreuz. Kurz darauf wurde er zum Oberleutnant befördert und im September 1941 Staffelkapitän der 6. Staffel. Anfang 1942 übernahm er die neu aufgestellte 12. Staffel des Jagdgeschwaders 1, die im Februar 1942 zur 9. / Jagdgeschwader 5 und im Juli 1942 zur 10. / Jagdgeschwader 5 wurde. Im März 1943 wurde er Kapitän der 5. Staffel des Jagdgeschwaders 2 und am 1. April 1943 zum Hauptmann befördert. Im März 1943 übernahm er die III. Gruppe des Jagdgeschwaders 2. Am 20. März 1944 wurde er mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet. Ab Juni 1944 kämpfte er an der Invasionsfront, wo er am 8. Juni 1944 bei Cean im Luftkampf abgeschossen wurde und gefallen ist. Er erzielte insgesamt 68 Luftsiege, davon 32 im Osten. Posthum wurde ihm am 24. Juni 1944 das Eichenlaub verliehen.
Ritterkreuz (30. August 1941) Eichenlaub (24. Juni 1944)
Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall,
1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete
Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011