Hückel, Hans

 

* 4. Oktober 1891, Pottangow im Kreis Stolp in Pommern

+ 15. Dezember 1981, Hamburg

 

 

Hans Hückel trat am 23. September 1911 in das Infanterie-Regiment 14 ein. In diesem Regiment wurde er am 27. Januar 1912 zum Fahnenjunker-Unteroffizier, am 22. Mai 1912 zum Fähnrich und am 18. Februar 1913 zum Leutnant befördert. Im August 1914 zog er mit dem Infanterie-Regiment 14 ins Feld. Am 7. November 1915 wurde er zur Flieger-Ersatz-Abteilung in Großenhain kommandiert. Ab Dezember 1915 folgte die Beobachter-Ausbildung in Königsberg und ab dem 13. März 1916 der Einsatz als Beobachter bei der Feldflieger-Abteilung 54. Am 6. Juni 1916 folgte die Beförderung zum Oberleutnant. Ab dem 23. Januar 1917 war er Bild-Offizier beim Stab des Kommandeurs der Flieger Süd und Führer des Reihenbildzuges 4. Am 23. November 1918 wurde er schließlich Adjutant des Fliegerhorstes Halle an der Saale. Ab dem 31. Januar 1919 war er noch als Flieger-Offizier beim Stab des General-Kommandos IV in Magdeburg eingesetzt, bevor er am 31. März 1920 mit dem Charakter eines Hauptmanns aus dem Wehrdienst entlassen wurde.
Am 1. Mai 1934 wurde Hans Hückel als Hauptmann reaktiviert und im Reichsluftfahrtministerium in der Personalabteilung (LP) eingesetzt. Am 1. Juli 1934 wurde er zum Major befördert und am 1. Oktober 1934 Major beim Stab der Aufklärungsfliegerschule Braunschweig. Am 1. Juli 1936 wurde er Kommandeur der Flieger-Ausbildungsabteilung 37 in Ütersen und gleichzeitig Fliegerhorst-Kommandant Ütersen. Am 1. August 1936 folgte die Beförderung zum Oberstleutnant und am 1. Oktober 1938 die zum Oberst. Am 1. März 1939 wurde er Adjutant und IIa beim Luftflotten-Kommando. Ab dem 11. Februar 1941 war er nacheinander Flughafenbereichs-Kommandant mehrer Bereiche: Zuerst Flughafenbereichs-Kommandant Liegnitz, ab dem 19. März 1941 Flughafenbereichs-Kommandant Thorn, ab dem 10. Mai 1941 Flughafenbereichs-Kommandant Neuhausen, ab dem 8. Dezember 1941 Flughafenbereichs-Kommandant 8/VI, Pleskau und ab dem 10. März 1943 Flughafenbereichs-Kommandant 10/XII in Morlaix. Am 1. September 1941 war er zum Generalmajor befördert worden. Am 17. März 1944 wurde Hückel Kommandeur der Luftflotten-Truppen 3 und am 1. April 1944 zum Generalleutnant befördert. Am 13. September 1944 wurde er Kommandeur der Luftwaffen-Leitstelle beim stellvertretenden Generalkommando XII in Wiesbaden und am 1. November 1944 beim stellvertretenden Generalkommando II in Stettin. Am 9. Februar 1945 wurde er schließlich noch Kommandeur der Luftwaffen-Leitstelle Nord. Bei Kriegsende geriet er in alliierte Gefangenschaft, aus der er 1947 entlassen wurde.