Fischer, Paul

 

* 12. September 1872, Quednau

+ 21. Januar 1936, Königsberg in Ostpreußen

 

 

Paul Fischer war Einjährig-Freiwilliger im Grenadier-Regiment König Friedrich Wilhelm I (2. Ostpreußisches) Nr. 3, in dem er nach Ableistung seiner Dienstzeit als Vizefeldwebel der Reserve entlassen wurde. Am 18. April 1891 wurde er aktiviert und Fähnrich im Grenadier-Regiment König Friedrich Wilhelm I (2. Ostpreußisches) Nr. 3. Am 22. August 1891 zum Sekondeleutnant und am 22. März 1900 zum Oberleutnant befördert, besuchte er von Oktober 1901 bis Juli 1904 die Kriegsakademie. Am 19. Dezember 1905 wurde er dann zur 83. Infanterie-Brigade versetzt, wo er als Adjutant diente und am 27. Januar 1906 zum Hauptmann befördert wurde. Am 17. Mai 1910 folgte die Verwendung als Kompaniechef im Grenadier-Regiment König Friedrich Wilhelm I (2. Ostpreußisches) Nr. 3. Zusammen mit der Beförderung zum Major am 27. Januar 1914 erfolgte die Versetzung als Adjutant zur 3. Division, mit der er im August 1914 in den Ersten Weltkrieg zog. 1917 übernahm er das Kommando über das Infanterie-Regiment Nr. 437. Am 1. Oktober 1919 wurde er in die Reichswehr übernommen und Bataillons-Kommandeur im Reichswehr-Infanterie-Regiment 40. Am 16. Juni 1920 folgte die Beförderung zum Oberstleutnant und am 1. Oktober 1920 die Versetzung in den Stab des Infanterie-Regiments 1. Am 1. Juli 1921 zum Oberst befördert, übernahm Paul Fischer am 1. April 1922 das Kommando über das Infanterie-Regiment 1. Am 31. Januar 1926 wurde er dann mit dem Charakter als Generalmajor aus dem Militärdienst verabschiedet.


Literatur und Quellen:

Krug, Ottomar Deutsche Generale 1918-1945, Bundesarchiv Freiburg, Signatur MSG 109
Dermont Bradley - Karl-Friedrich Hildebrand: Die Generale des Heeres 1921-1945 - Band 3: Dahlmann - Fitzlaff Biblio-Verlag 1994
Rangliste des Deutschen Reichsheeres. Nach dem Stande vom 1. Mai 1925, Berlin, Mittler (1925).
Rangliste des Deutschen Reichsheeres, Hrsg.: Reichswehrministerium, Mittler & Sohn Verlag, Berlin 1924
Rangliste des Deutschen Reichsheeres 1926, Berlin, Mittler und Sohn 1926.