Etzel, Johann (Hans)

 

* 26. April 1890, Nürnberg

+ 24. August 1937, Bad Reichenhall

 

 

Johann Etzel trat am 7. August 1890 als Freiwilliger in das Königlich Bayerische 18. Infanterie-Regiment Prinz Ludwig Ferdinand ein. Am 1. Januar 1891 wurde er zum Fahnenjunker-Unteroffizier befördert und vom 1. März 1891 bis zum 2. Februar 1892 zur Kriegsschule München kommandiert. Am 1. März 1921 wurde er zum Fähnrich und am 5. März 1892 zum Sekondeleutnant befördert. Am 21. Juli 1900 folgte die Beförderung zum Oberleutnant und vom 1. Oktober 1901 bis zum 30. September 1904 an die bayerische Kriegsakademie kommandiert. Ab dem 14. Dezember 1905 diente er als Adjutant der 12. bayerischen Infanterie-Brigade, wo er am 23. Juni 1907 zum Hauptmann befördert wurde, bevor er am 18. November 1908 Kompaniechef im Königlich Bayerischen 9. Infanterie-Regiment Wrede wurde. Am 7. Januar 1914 zum Major befördert, erfolgte am 1. August 1914 die Ernennung zum Führer des IV. Bataillons des Königlich Bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments Nr. 4. Diesen Dienstposten hatte er bis 1916 inne und wurde dann Kommandeur des II. Bataillons des Königlich Bayerischen 9. Infanterie-Regiments Wrede. Am 28. März 1918 übernahm er dann das Kommando über das Königlich Bayerische Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 10. Am 6. Juni 1919 wurde er zum Stab des Reichswehr-Infanterie-Regiment 45 versetzt und dort am 16. Juni 1920 zum Oberstleutnant sowie am 1. April 1922 zum Oberst befördert. Am 1. April 1924 wurde er zum Kommandant von Magdeburg ernannt und am 31. Januar 1926 mit dem Charakter als Generalmajor verabschiedet.

 

Literatur und Quellen:

Krug, Ottomar Deutsche Generale 1918-1945, Bundesarchiv Freiburg, Signatur MSG 109
Rangliste des Deutschen Reichsheeres. Nach dem Stande vom 1. Mai 1925, Berlin, Mittler (1925).
Dermon Bradley: Die Generale des Heeres 1921 - 1945 Band 3 Dahlmann - Fritzlaff, Biblio-Verlag 1994