Eppendorf, Holm

 

* 15. Oktober 1865, Dresden

10. Februar 1947, Radebeul

 

 

Holm Eppendorf trat im Oktober 1886 als Fahnenjunker in das Königlich Sächsische 1. Feldartillerie-Regiment Nr. 12 ein, wo er am 23. Mai 1887 zum Fähnrich, am 19. Januar 1888 zum Sekondeleutnant und am 18. September 1893 zum Premierleutnant befördert wurde. Zusammen mit seiner Beförderung zum  Premierleutnant am 18. September 1893 wurde er Batteriechef in seinem Regiment. Am 27. Mai 1907 folgte die Versetzung in den Stab des Feldartillerie-Regiments 32. Am 19. August 1909 zum Major befördert, wurde er am gleichen Tag Kommandeur der I. Abteilung des Königlich Sächsischen 1. Feldartillerie-Regiments Nr. 12. Am 1. Oktober 1912 wurde er dann in den Stab des Regiments versetzt, mit dem er im August 1914 ins Feld zog. Im Juli 1915 wurde er dann Kommandeur des Königlich Sächsischen 2. Feldartillerie-Regiments Nr. 28 und am 21. Oktober 1915 zum Oberstleutnant befördert. Am 24. Februar 1917 folgte die Ernennung zum Artillerie-Kommandeur 212 bzw. 219. Ab dem 1. Oktober 1919 war er dann Artillerieführer 12. Zusammen mit seiner Beförderung zum Oberst wurde Holm Eppendorf am 1. Oktober 1920 Kommandant des Truppenübungsplatzes Königsbrück. Am 3. August 1921 wurde er mit dem Charakter als Generalmajor verabschiedet.

 

Literatur und Quellen:

Krug, Ottomar Deutsche Generale 1918-1945, Bundesarchiv Freiburg, Signatur MSG 109
Dermon Bradley: Die Generale des Heeres 1921 - 1945 Band 3 Dahlmann - Fritzlaff, Biblio-Verlag 1994
Ehren-Rangliste des ehemaligen Deutschen Heeres auf Grund der Ranglisten von 1914 mit den inzwischen eingetretenen Veränderungen. Herausgegeben vom Deutschen Offizier-Bund.