Engelien, Paul

 

* 5. Juni 1874, Königsberg in Ostpreußen

+ 27. Dezember 1940, Berlin

 

 

Paul Engelien trat am 19. März 1893 al Fahnenjunker in das Infanterie-Regiment Herzog Karl von Mecklenburg (6. Ostpreußisches) Nr. 43 ein. Hier wurde er am 17. Oktober 1893 zum Fähnrich und am 18. August 1894 zum Sekondeleutnant befördert. Ab dem 1. August 1897 war er Adjutant des I. Bataillons und ab dem 20. September 1901 Regiments-Adjutant. Am 27. Januar 1904 zum Oberleutnant befördert, wurde er am 18. Oktober 1908 Adjutant der 79. Infanterie-Brigade und am 22. März 1912 Kompaniechef im 4. Schlesischen Infanterie-Regiment Nr. 157. Während des Ersten Weltkrieges diente er dann als Kompaniechef und Bataillonskommandeur im Infanterie-Ersatz-Regiment z.b.V. 3, wo er am 18. August 1915 auch zum Major befördert wurde. Am 10. Januar 1919 kehrte er als Bataillons-Kommandeur in das 4. Schlesische Infanterie-Regiment Nr. 157 zurück. Ab dem 1. Oktober 1919 war er Bataillonskommandeur des Reichswehr-Infanterie-Regiments 15 und ab dem 1. Oktober 1920 Kommandeur des II. Bataillons des Infanterie-Regiments 8. In diesem wurde er am 18. Dezember 1920 zum Oberstleutnant befördert. Ab dem 10. November 1923 war er schließlich Kommandant des Truppenübungsplatzes Altengrabow. In dieser Funktion wurde er am 1. Februar 1925 zum Oberst befördert. Am 31. Januar 1927 wurde er mit dem Charakter als Generalmajor aus dem Militärdienst entlassen.

 

Literatur und Quellen:

Krug, Ottomar Deutsche Generale 1918-1945, Bundesarchiv Freiburg, Signatur MSG 109
Rangliste des Deutschen Reichsheeres. Nach dem Stande vom 1. Mai 1925, Berlin, Mittler (1925).
Rangliste des Deutschen Reichsheeres 1926, Berlin, Mittler und Sohn 1926.
Dermon Bradley: Die Generale des Heeres 1921 - 1945 Band 3 Dahlmann - Fritzlaff, Biblio-Verlag 1994