von Eisenhart-Rothe, Ernst Georg

 

* 25. September 1890, Lietzow im Kreis Regenwalde

+ 24. Mai 1987, Bremen

 

 

Ernst Georg von Eisenhart-Rothe trat am 1. Oktober 1909 als Fahnenjunker in das Kürassier-Regiment Königin (Pommersches) Nr. 2 ein, in dem er am 19. März 1910 zum Fahnenjunker-Unteroffizier, am 17. Mai 1910 zum Fähnrich und am 16. Juni 1911 zum Leutnant befördert wurde. Am 2. August 1914 zog er mit seinem Regiment ins Feld. Am 1. Oktober 1915 bis zum 6. Dezember 1915 wurde er als Ordonnanz-Offizier zum Stab des Landsturm-Infanterie-Regiment 11 kommandiert, vom 22. Januar bis zum 4. März 1916 folgte eine weitere Kommandierung zum Landsturm-Infanterie-Regiment 11. Am 6. Juni 1916 zum Oberleutnant befördert, wurde er am 26. Februar 1918 Führer der MG-Eskadron des Kürassier-Regiments Königin (Pommersches) Nr. 2. Am 9. September 1918 wurde er an der Front verwundet und in ein Lazarett eingeliefert. Nach seiner Genesung kehrte er zu seiner Einheit zurück. Am 20. Oktober 1919 in die Reichswehr übernommen, wurde er MG-Offizier im Reichswehr-Kavallerie-Regiment 6. Am 3. Februar 1920 in das Reiter-Regiment 6 versetzt, folgte am 1. April 1923 die Beförderung zum Rittmeister und am 1. Oktober 1923 die Ernennung zum Führer des MG-Zuges des Regiments. Ab dem 1. Februar 1925 war er Chef der 1. Eskadron des Reiter-Regiments 6 und am 1. Januar 1929 wurde er in das Reiter-Regiment 2 versetzt. Hier wurde er Chef der Ausbildungs-Eskadron, bis er am 1. Oktober 1931 zur Kavallerieschule Hannover kommandiert wurde. Hier folgte am 1. Juni 1933 die Beförderung zum Major. Am 1. Oktober 1934 wurde er dann Major beim Stab des Reiter-Regiments Paderborn. Am 15. Oktober 1935 übernahm er das Kommando der Panzerabwehr-Abteilung 23. Am 1. Januar 1936 zum Oberstleutnant und am 1. Juni 1938 zum Oberst befördert, wurde er am 10. November 1938 Adjutant beim Heeresgruppen-Kommando 3. Ab dem 1. August 1939 war er Kommandant von Potsdam, bis er am 26. August 1939 zum Stab des Armee-Oberkommandos 2 versetzt wurde. Am 28. Oktober 1939 folgte die Ernennung zum Kommandeur der Panzerabwehr-Truppen XII, am 14. Mai 1940 wurde er dann Kommandant des Truppenübungsplatzes Döberitz. Am 1. November 1941 in die Führerreserve versetzt, übernahm er am 8. November 1941 das Kommando über das Infanterie-Regiment 685. Am 1. April 1942 zum Generalmajor befördert, folgte am 20. April 1942 die erneute Versetzung in die Führerreserve. Am 1. Mai 1942 wurde er dann Feldkommandant 602 und am 26. August 1943 Feldkommandant 608. Bei Kriegsende geriet er in Gefangenschaft, aus der er am 9. April 1948 entlassen wurde.

 

Literatur und Quellen:

Krug, Ottomar Deutsche Generale 1918-1945, Bundesarchiv Freiburg, Signatur MSG 109
Wolfgang Keilig: Rangliste des deutschen Heeres 1944/1945, Podzun-Verlag 1955 
Rangliste des Deutschen Reichsheeres. Nach dem Stande vom 1. Mai 1925, Berlin, Mittler (1925).
Rangliste des Deutschen Reichsheeres 1926, Berlin, Mittler und Sohn 1926.
Podzun, H. H. (Hg.): Das Deutsche Heer 1939. Gliederung, Standorte, Stellenbesetzung und Verzeichnis sämtlicher Offiziere am 3. Januar 1939, Bad Nauheim, Podzun 1953
Dermon Bradley: Die Generale des Heeres 1921 - 1945 Band 3 Dahlmann - Fritzlaff, Biblio-Verlag 1994
http://www.oocities.org/~orion47/WEHRMACHT/HEER/Generalmajor/EISENHART_GEORG.html