Eimler, Robert

 

* 6. April 1891, Helbra im Landkreis Mansfeld-Südharz

+ 3. Februar 1960, Ulm an der Donau

 

 

Robert Eimler trat am 12. Oktober 1909 als Freiwilliger in das Magdeburgische Pionier-Bataillon Nr. 4 ein. Hier wurde er am 24. September 1910 zum Gefreiten und am 23. September 1911 zum Unteroffizier befördert. Mit dem Magdeburgischen Pionier-Bataillon Nr. 4 zog er im August 1914 in den Ersten Weltkrieg. Am 12. April 1915 wurde er dann zum Sergeant und am 31. August 1915 zum Vizefeldwebel befördert. Am 13. Juli 1916 wurde er an der Front verwundet, kehrte aber bereits eine Woche später zu seinem Bataillon zurück. Am 31. August 1917 folgten die Beförderung zum Offiziers-Stellvertreter und am 11. Oktober 1918 zum Leutnant. Ab dem 15. April 1919 diente er als Adjutant seines Bataillons. Am 6. Mai 1919 wurde er in die Reichswehr übernommen und Kompanie-Offizier im Reichswehr-Pionier-Bataillon 4. Ab dem 22. März 1920 war er Führer des Brückenbautruppe 104, bis er am 22. Juni 1920 wieder als Kompanie-Offizier in das Reichswehr-Pionier-Bataillon 4 zurückkehrte. Am 1. Dezember 1923 zum Oberleutnant befördert, war Robert Eimler ab dem 1. Januar 1924 Führer der Brückenkolonne des Pionier-Bataillons 4. Am 1. Oktober 1927 wurde er dann in den Stab des Pionier-Bataillons 4 und am 1. März 1928 zum Stab der Kommandantur Küstrin versetzt, wo er am 1. November 1928 zum Hauptmann befördert wurde. Ab dem 1. Februar 1929 war er dann Kompaniechef im Pionier-Bataillon 5. Am 1. Oktober 1932 wurde er zur Kommandantur in Lötzen versetzt und zur Kommandantur Königsberg als Führer des Festungspionierstabes 1 kommandiert. Ab dem 1. Oktober 1934 war er dann Führer der Festungsbaugruppe Königsberg-Süd. Am 1. April 1935 zum Major befördert, wurde er am 1. März 1936 Führer des Festungs-Pionier-Stabes 1. Am 1. Januar 1938 wurde er hier zum Oberstleutnant befördert. Vom 21. Juni bis 24. Juli und ab dem 3. September 1938 war er zur Inspektion der Westbefestigungen kommandiert worden. Am 1. Januar 1938 zum Oberstleutnant befördert, wurde er am 10. November 1938 zum Stab der Festungs-Inspektion II versetzt. Am 15. März 1939 wurde er dann zum Stab des Festungs-Pionier-Kommandeurs II und am 26. August 1939 zum Stab des Oberbaustabes 1 versetzt. Ab dem 11. Oktober 1939 war er Kommandeur des Festungs-Pionierstabes 22. Am 1. November 1940 folgte die Beförderung zum Oberst. Am 23. Juni 1941 wurde er dann Kommandeur des Festungs-Pionierstabes 14 und am 1. August 1943 des Oberbaustabes 17. Ab dem 19. August 1943 war er Höherer Pionierführer 17 und ab dem 18. August 1944 folgte seine Ernennung zum Kommandanten der Befestigungen in der Eifel. Am 15. Oktober 1944 wurde er in die Führerreserve versetzt und zugleich mit der Vertretung des Höheren Pionier-Kommandeurs z.b.V. 4 beauftragt. Am 9. November 1944 zum Generalmajor befördert, wurde er am 20. November 1944 zum Festungs-Pionier-Kommandeur XXI. Am 15. April 1945 geriet er in Gefangenschaft, aus der er am 5. Juni 1947 entlassen wurde.

 

Literatur und Quellen:

Krug, Ottomar Deutsche Generale 1918-1945, Bundesarchiv Freiburg, Signatur MSG 109
Wolfgang Keilig: Rangliste des deutschen Heeres 1944/1945, Podzun-Verlag 1955 
Rangliste des Deutschen Reichsheeres. Nach dem Stande vom 1. Mai 1925, Berlin, Mittler (1925).
Rangliste des Deutschen Reichsheeres 1926, Berlin, Mittler und Sohn 1926.
Podzun, H. H. (Hg.): Das Deutsche Heer 1939. Gliederung, Standorte, Stellenbesetzung und Verzeichnis sämtlicher Offiziere am 3. Januar 1939, Bad Nauheim, Podzun 1953
Dermon Bradley: Die Generale des Heeres 1921 - 1945 Band 3 Dahlmann - Fritzlaff, Biblio-Verlag 1994
http://www.oocities.org/~orion47/WEHRMACHT/HEER/Generalmajor/EIMLER_ROBERT.html