Ehrhardt, Johannes

 

* 22. November 1865, Schleswig

+ 22. Dezember 1946, unbekannt

 

 

Johannes Ehrhardt trat am 15. April 1884 als Sekondeleutnant in das Infanterie-Regiment Prinz Carl (4. Großherzoglich Hessisches) Nr. 118 ein. Hier wurde er am 17. September 1892 zum Premierleutnant befördert. Ab dem 14. Dezember 1895 war er Adjutant der 30. Infanterie-Brigade. Am 18. November 1897 zum Hauptmann befördert, wurde Johannes Ehrhardt am 27. Januar 1899 Kompaniechef im 4. Westpreußischen Infanterie-Regiment Nr. 140 und am 18. Juli 1902 Adjutant beim Generalkommando des II. Armeekorps. Hier erfolgte am 18. November 1905 die Beförderung zum Major und am 24. März 1909 die Ernennung zum Kommandeur des II. Bataillons des 5. Hannoverschen Infanterie-Regiments Nr. 165. Am 1. Oktober 1912 zum Oberstleutnant befördert, wurde er am gleichen Tag Oberstleutnant beim Stab des 9. Lothringischen Infanterie-Regiment Nr. 173. Am 2. August 1914 wurde er dann Kommandeur des Landwehr-Infanterie-Regiments 25 und am 19. August 1914 zum Major befördert. Ab dem 5. Juni 1916 war er Kommandeur der 27. Reserve-Infanterie-Division und am 18. Dezember 1917 wurde er zum Generalmajor befördert. Am 4. Juli 1918 wurde er schließlich Kommandeur der 105. Infanterie-Division und am 29. Januar 1919 Kommandeur der 86. Infanterie-Brigade. Ab dem 1. Oktober 1919 stand er zur Verfügung des Wehrkreis-Kommandos I und am 16. Mai 1920 Infanterieführer der Reichswehr-Brigade 1. Am 1. Oktober 1921 wurde er schließlich Infanterie-Führer I. Nach seiner Beförderung zum Generalleutnant am 1. Oktober 1921 wurde Johannes Ehrhardt am 31. Dezember 1921 aus dem Militärdienst entlassen.

 

Literatur und Quellen:

Krug, Ottomar Deutsche Generale 1918-1945, Bundesarchiv Freiburg, Signatur MSG 109
Dermon Bradley: Die Generale des Heeres 1921 - 1945 Band 3 Dahlmann - Fritzlaff, Biblio-Verlag 1994