Eggemann, Wilhelm

 

* 5. September 1908, Achmer / Westfalen

+ 27. September 1959, Bad Salzuflen

 

Wilhelm Eggemann trat 1927 in die Reichswehr ein und wurde 1939 im Infanterie-Regiment 94 aktiver Offizier. Als Oberleutnant und Kompaniechef nahm er mit dem Infanterie-Regiment 94 am Polen- und Westfeldzug und ab Juni 1941 an den Kämpfen in Rußland teil. Am 1. Januar 1942 wurde er zum Hauptmann befördert und am 19. Januar 1942 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet. Am 1. Januar 1943 zum Major befördert, wurde er am 20. April 1943 als Kommandeur des II. Bataillons des Grenadier-Regiments 94 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Im November 1943 wurde er Kommandeur des Grenadier-Regiments 209, mit dem er im Februar und März südwestlich von Narwa im Raum Apsare kämpfte. Für seine Führungsleistung bei diesen Kämpfen wurde er am 4. Mai 1944 mit dem Eichenlaub ausgezeichnet. Am 1. August 1944 wurde Wilhelm Eggemann zum Oberst befördert. Bei Kriegsende geriet er in russische Gefangenschaft.

 

Ritterkreuz (20. April 1943) Eichenlaub (4. Mai 1944)

Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall, 1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011