Edelmann, Karl

 

* 27. März 1891, Dresden

+ 25. Januar 1971, Wiesbaden

 

Karl Edelmann trat am 27. März 1911 als Fahnenjunker in das Infanterie-Regiment 134 ein. Am 5. November 1911 zum Fähnrich befördert, wurde er am 9. August 1912 zum Leutnant befördert. Als Leutnant des II. Bataillons seines Regiments zog er am 10. August 1914 ins Feld und wurde am 14. September 1914 verwundet. Am 8. November 1914 wurde er an das Ersatz-Bataillon des Infanterie-Regiments 134 überwiesen, am 11. November 1914 kam er zum aktiven Regiment zurück ins Feld. Am 22. Mai 1916 zum Oberleutnant befördert, wurde er am 11. November 1916 Kompanieführer und am 9. September 1917 MG-Offizier beim Regimentsstab. Am 14. Januar 1918 wurde er als Vertretung des 2. Generalstab-Offiziers zum Stab der 40. Infanterie-Division kommandiert. Am 24. April 1918 wurde er in den Generalstab der 45. Landwehr-Division versetzt. Im August und September 1918 wurde er gleichzeitig zum Artillerie-Kommandeur 152 kommandiert, von September bis November 1918 wurde er gleichzeitig stellvertretender Ia im Stab der 45. Landwehr-Division. Am 21. Dezember 1918 wurde er in das Infanterie-Regiment 134 zurückversetzt und zum Auflösungsstab der 45. Landwehr-Division kommandiert. Am 17. März 1919 wurde er Adjutant des Werbe-Offiziers beim Stab der Reichswehr-Brigade 19 und am 26. September 1920 Kompanie-Offizier im Infanterie-Regiment 37. Am 1. Januar 1921 übernahm er eine Kompanie im Infanterie-Regiment 11. Von Januar bis Oktober 1921 absolvierte er eine Führergehilfen-Ausbildung beim Stab der 4. Division. Am 1. Oktober 1921 wurde er dann in das Reiter-Regiment 11 versetzt und am 1. Oktober 1922 Kompaniechef im Infanterie-Regiment 11, nachdem er am 1. Juni 1922 zum Rittmeister befördert worden war. Am 1. November 1926 wurde er dann Adjutant der Kommandantur des Truppenübungsplatzes Königsbrück. Am 1. Oktober 1930 kam er in den Stab des I. Bataillons des Infanterie-Regiments 12 und am 1. Februar 1933 zum Major befördert. Am 1. Mai 1933 kam er zum Stab des Ausbildungs-Bataillons des Infanterie-Regiments 11 und am 1. Januar 1934 wurde er Gruppenleiter im Reichswehr-Ministerium, wo er am 1. September 1935 zum Oberstleutnant befördert wurde. Am 1. März 1938 zum Oberst befördert, wurde er am 1. November 1938 zum Stab des Infanterie-Regiments 103 versetzt. Im November 1938 wurde er in das Allgemeine Heeresamt kommandiert und am 1. Mai 1939  Kommandeur des Infanterie-Regiments 103. Am 28. Dezember 1939 wurde er Chef der Amtsgruppe Ersatz und Heerwesen im OKH. Am 30. Januar 1942 zum Generalmajor befördert, wurde er am 1. September 1943 in die Führerreserve versetzt und am 1. Oktober 1943 zum Generalleutnant befördert. Am 15. Oktober 1943 wurde er zum XXX. Armeekorps kommandiert und am 25. Oktober 1943 mit der Führung der 702. Infanterie-Division beauftragt. Am 15. Dezember 1943 wurde er dann Kommandeur der Division und am 15. Januar 1945 wieder in die Führerreserve versetzt. Am 10. April 1945 wurde er Kommandeur der 153. Feldausbildungs-Division. Am 9. Mai 1945 geriet er in amerikanische Gefangenschaft, aus der er am 27. Februar 1947 entlassen wurde.