Ebner, Karl

 

* 10. September 1885, Judenburg in der Steiermark

+ 11. August 1942, Wien

 

 

Karl Ebner trat am 18. August 1906 als Leutnant in das österreichische Festungs-Artillerie-Regiment Nr. 1 "Kaiser Franz Joseph" ein. Am 20. Januar 1909 wurde er in das Festungs-Artillerie-Bataillon 4 versetzt, wo er ab dem 1. April 1909 als Adjutant eingesetzt war. Ab dem 6. Mai 1910 folgte die Versetzung in die Beleuchtungs-Abteilung 2. Hier wurde er am 1. November 1911 zum Oberleutnant befördert. Mit der Abteilung nahm er am Ersten Weltkrieg teil und wurde am 1. Juli 1915 zum Hauptmann befördert. Ab dem 4. Januar 1917 hieß die Abteilung Scheinwerfer-Abteilung 2. Am 1. Juli 1915 folgte die Beförderung zum Hauptmann. Am 2. April 1918 wurde er Batterie-Kommandant im schweren Artillerie-Regiment 13. Im Dezember 1918 wurde er in die provisorische Deutsch-Österreichische Wehrmacht übernommen, am 31. August 1920 folgte die Übernahme in das österreichische Bundesheer, wo er am 9. Oktober 1920 zum Scheinwerferzug des Technischen Bataillons 5 kam. Am 1. Januar 1921 wurde ihm der Titel eines Majors verliehen und am 1. Mai 1921 wurde er zur Brigade-Artillerie-Abteilung 5 eingeteilt. Am 23. Juni 1923 folgte die Beförderung zum Stabs-Hauptmann und am 7. Juli 1926 zum Major. Am 1. November 1928 wurde er dann zur Heeresschule versetzt, wo er am 19. Juli 1932 zum Oberstleutnant befördert wurde. Ab dem 1. August 1932 war er dann Offizier z.b.V. beim Kommando des selbständigen Artillerie-Regiments, bis er am 1. März 1933 gegen Wartegeld beurlaubt wurde. Am 14. Februar 1934 wurde er dann wieder einberufen und dem Heeresmuseum zugeteilt. Am 1. Dezember 1936 wurde er zum Kommandeur der I. Abteilung des selbständigen Artillerie-Regiments und am 18. Dezember 1936 zum Oberst befördert. Am 15. März 1938 wurde er dann in die deutsche Wehrmacht übernommen und als Oberst in den Stab des Artillerie-Regiments 109 versetzt. Am 10. November 1938 übernahm er das Kommando über das Artillerie-Regiment 49. Am 1. April 1939 dann zum Generalmajor befördert, wurde er am 30. September 1939 zum Artillerie-Kommandeur 114 ernannt. Bereits am 30. November 1939 wurde er in die Führerreserve versetzt und am 31. Mai 1941 verabschiedet.

 

Literatur und Quellen:

Krug, Ottomar Deutsche Generale 1918-1945, Bundesarchiv Freiburg, Signatur MSG 109
Wolfgang Keilig: Rangliste des deutschen Heeres 1944/1945, Podzun-Verlag 1955 
Rangliste des Deutschen Reichsheeres. Nach dem Stande vom 1. Mai 1925, Berlin, Mittler (1925).
Rangliste des Deutschen Reichsheeres 1926, Berlin, Mittler und Sohn 1926.
Podzun, H. H. (Hg.): Das Deutsche Heer 1939. Gliederung, Standorte, Stellenbesetzung und Verzeichnis sämtlicher Offiziere am 3. Januar 1939, Bad Nauheim, Podzun 1953
Dermon Bradley: Die Generale des Heeres 1921 - 1945 Band 3 Dahlmann - Fritzlaff, Biblio-Verlag 1994
http://www.oocities.org/~orion47/WEHRMACHT/HEER/Generalmajor/EBNER_KARL.html