Eberle, René

 

* 8. November 1891, Linz an der Donau

+ 21. März 1945, Westfront (gefallen)

 

 

René Eberle trat am 18. August 1911 als Leutnant in das österreichische Pionier-Bataillon 7 ein. Am 1. Oktober 1912 wurde er in das Pionier-Bataillon 4 und am 1. Mai 1913 in das Pionier-Bataillon 2 versetzt. Am 1. August 1914 zum Oberleutnant befördert, war er bei Ausbruch des I. Weltkrieges Zugs-Kommandant. Am 3. Mai 1917 wurde er Kommandant der Ausbildungs-Abteilung der Pionier-Ersatz-Kompanie 4 und am 1. November 1917 zum Hauptmann befördert. . Am 8. November 1917 wurde er zur Studienkommission für Feldbefestigungen an der Isonzofront kommandiert und am 30. November 1917 Kompanie-Kommandant beim Ersatz-Bataillon des Sappeur-Bataillons 50. Am 5. März 1918 wurde er dann Kompanie-Kommandant im Sappeur-Bataillon 2 und am 13. November 1918 zum Sappeur-Bataillon Linz versetzt. Ab dem 1. November 1919 war er Adjutant der Personalevidenzgruppe im Sappeur-Ersatz-Bataillon Linz. Am 26. Oktober 1920 folgte die Versetzung zur Heeres-Verwaltungsstelle in Linz, am 5. Oktober 1921 die Versetzung zum Technischen Bataillon 4 und ab dem 1. März 1921 die Verwendung als Adjutant des Technischen Bataillons 4 in Linz. Am 9. Juli 1921 wurde ihm der Titel eines Majors verliehen und am 23. Juni 1923 wurde er zum Stabs-Hauptmann befördert. Am 24. Dezember 1925 übernahm er das Kommando über eine Kompanie im Technischen Bataillon 4 und am 1. März 1926 folgte seine Versetzung als Kompanie-Kommandant in das Alpenjäger-Regiment 7, in dem er am 1. Oktober des gleichen Jahres zum Major befördert wurde. Am 9. Dezember 1926 wurde er dann in das Pionier-Bataillon 4 versetzt und zur Prüfstelle für den Höheren Dienst eingeteilt. Am 1. Oktober 1928 folgte die Versetzung zum Brigade-Kommando 4 und am 10. Juni 1930 die Versetzung an die Heeresschule. Am 8. September 1932 wurde er hier zum Oberstleutnant befördert und am 16. Oktober 1933 stellvertretender Kommandant der Heeresschule. Ab dem 1. September 1934 war er stellvertretender Kommandant der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt, wo er am 17. Juni 1935 zum Oberst befördert wurde. Am 1. April 1937 übernahm er dann das Kommando über das Infanterie-Regiment 3, ab dem 1. August 1937 war er dann Militär- und Luftwaffenattaché in Ungarn und Rumänien. Am 15. März 1938 trat er in die Wehrmacht über. Am 25. März 1938 wurde er noch Chef der 2. österreichischen Division und am 1. August 1938 in den Stab der Wehr-Ersatz-Inspektion Wien versetzt. Am 10. November 1938 wurde er dann in den Stab der Ostbefestigungen versetzt und am 15. März 1939 Höherer Pionier-Offizier der Landbefestigungen Ost. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde er am 26 August 1939 Chef des Generalstabes des Höheren Kommandos XXIV. Am 20. Dezember 1940 in die Führerreserve versetzt, folgte ab dem 14. März 1941 die Verwendung als Kommandeur des Oberbaustabes 17 und am 1. April 1941 die Beförderung zum Generalmajor. Am 20. Dezember 1941 wurde er erneut in die Führerreserve versetzt und am 1. Juni 1942 zum Festungs-Pionier-Kommandeur I ernannt. Nach seiner Beförderung zum Generalleutnant am 10. September 1943 folgte am 14. Dezember 1943 die Versetzung in die Führerreserve des OKH und die gleichzeitige Kommandierung zur Inspektion der Landbefestigungen West. Am 1. Februar 1944 zum Inspekteur der Landbefestigungen West ernannt, ist er am 21. März 1945 bei einem Luftangriff gefallen.

 

Literatur und Quellen:

Krug, Ottomar Deutsche Generale 1918-1945, Bundesarchiv Freiburg, Signatur MSG 109
Wolfgang Keilig: Rangliste des deutschen Heeres 1944/1945, Podzun-Verlag 1955 
Rangliste des Deutschen Reichsheeres. Nach dem Stande vom 1. Mai 1925, Berlin, Mittler (1925).
Rangliste des Deutschen Reichsheeres 1926, Berlin, Mittler und Sohn 1926.
Podzun, H. H. (Hg.): Das Deutsche Heer 1939. Gliederung, Standorte, Stellenbesetzung und Verzeichnis sämtlicher Offiziere am 3. Januar 1939, Bad Nauheim, Podzun 1953
Dermon Bradley: Die Generale des Heeres 1921 - 1945 Band 3 Dahlmann - Fritzlaff, Biblio-Verlag 1994
Hubert Zeinar: Geschichte des österreichischen Generalstabes, Böhlau-Verlag 2006