Ebeling, Curt

 

* 6. Juni 1892, Zehelndorf

+ 4. Mai 1966, Freiburg im Breisgau

 

 

Curt Ebeling trat am 30. Juni 1911 als Fahnenjunker in das Niedersächische Feldartillerie-Regiment Nr. 46 ein, in dem er am 8. Dezember 1911 zum Fahnenjunker-Unteroffizier und am 19. November 1912 zum Leutnant befördert wurde. Mit seinem Regiment zog er am 7. August 1914 ins Feld. Am 24. Mai 1915 wurde er Adjutant des II. Bataillons des Regiments und am 1. Januar 1916 Kommandeur der 2. Batterie des Ersatz-Bataillons des 2. Hannoverschen Feld-Artillerie-Regiments Nr. 46. Hier wurde er am 22. März 1916 zum Oberleutnant befördert. Ab dem 30. Juni 1916 kommandierte er die 7. Batterie des Feldartillerie-Regiments Nr. 102 Vom 5. Juli bis zum 31. August 1916 war er zur Schießschule Beverloo und vom 21. Januar bis zum 26. Januar 1918 an die Heeresgasschutzschule Berlin kommandiert. Ab dem 1. März 1918 war er dann Ordonnanz-Offizier beim Stab des Generalkommandos z.b.V. 53, am 17. September 1918 folgte die Kommandierung zur 7. Reserve-Division, bis er am 11. November 1918 zum Niedersächsischen Feldartillerie-Regiment Nr. 46 zurückversetzt wurde. Am 27. Juni 1919 wurde er in die Reichswehr übernommen und Batterie-Offizier im Reichswehr-Artillerie-Regiment 15. Ab dem 28. August 1920 diente er im Reichwehrministerium. Unter Belassung seines Kommandos im Reichswehrministerium wurde er am 1. Oktober 1920 zum Artillerie-Regiment 2 und am 1. Juli 1921 zum Artillerie-Regiment 6 versetzt. Am 1. Oktober 1921 folgte die Kommandierung zum Gruppenkommando 1, am 1. November 1922 die Beförderung zum und ab dem 1. Januar 1923 die Verwendung als Adjutant im Heerespersonalamt. Nach einem Schießlehrgang für Artillerie-Offiziere in Jüterbog im Frühling 1924 wurde Ebeling am 1. Oktober 1924 Batteriechef im Artillerie-Regiment 6. Ab Oktober 1928 war er zum Stab der I. Abteilung des Artillerie-Regiments 6 kommandiert, um im Anschluss am 1. November 1928 Hauptmann beim Stab der I. Abteilung zu werden. Am 1. Oktober 1929 folgte die Ernennung zum Fürsorge-Offizier beim Stab der II. Abteilung des Regiments. Ab dem 1. Oktober 1930 war er dann Führer des Unteroffiziers-Anwärter-Lehrkommandos beim Stab des Artillerie-Regiments 6. Ab dem 1. Mai 1931 war er Standort-Ältester in Wolfenbüttel beim Stab der III. Abteilung des Artillerie-Regiments 6. Am 1. April 1933 zum Major befördert, wurde Curt Ebeling am 1. Oktober 1933 Kommandeur der II. Abteilung des Artillerie-Regiments 6. Am 1. November 1935 folgte die Beförderung zum Oberstleutnant und am 1. Oktober 1936 die Ernennung zum Kommandeur des Lehrstabes der Artillerie-Schule II in Jüterbog.  Ab dem 12. Oktober 1937 war er Kommandeur des Lehrstabes A der Artillerieschule und ab dem 26. August 1939 Kommander der Waffenschule der Artillerie- Bereits am 1. April 1938 war er zum Oberst befördert worden. Am 12. Februar 1940 wurde er zum Kommandeur des Lehrstabes A der Artillerieschule ernannt und am 9. Juni 1940 Artillerie-Kommandeur 19. Am 1. April 1942 zum Generalmajor befördert, folgte am 10. April 1942 die Versetzung in die Führer-Reserve und am 15. Juni 1942 die Verwendung als Kommandeur der Artillerie-Schule Thorn, ab 15. Januar 1943 Artillerie-Schule III. Am 1. Mai 1943 wurde er dann Kommandeur der Schule für Fahnenjunker der Artillerie. Am 20. Januar 1944 erneut in die Führerreserve versetzt, übernahm er am 1. Februar 1944 die Führung der 210. Infanterie-Division, deren Kommandeur der am 15. Februar 1944 wurde. Einen Monet später folgte die Beförderung zum Generalleutnant. Am 10. März 1945 wurde er dann erneut in die Führerreserve versetzt und am 10. April 1945 noch Höherer Artillerie-Kommandeur beim AOK 11. Diese Dienststellung trat er jedoch nicht mehr an, sondern verblieb in der Führerreserve. Nach Kriegsende geriet er in britische Gefangenschaft, aus der er am 24. Februar 1946 entlassen wurde.

 

Literatur und Quellen:

http://www.oocities.org/~orion47/WEHRMACHT/HEER/Generalleutnant/EBELING_CURT.html
Krug, Ottomar Deutsche Generale 1918-1945, Bundesarchiv Freiburg, Signatur MSG 109
Wolfgang Keilig: Rangliste des deutschen Heeres 1944/1945, Podzun-Verlag 1955 
Rangliste des Deutschen Reichsheeres. Nach dem Stande vom 1. Mai 1925, Berlin, Mittler (1925).
Rangliste des Deutschen Reichsheeres 1926, Berlin, Mittler und Sohn 1926.
Podzun, H. H. (Hg.): Das Deutsche Heer 1939. Gliederung, Standorte, Stellenbesetzung und Verzeichnis sämtlicher Offiziere am 3. Januar 1939, Bad Nauheim, Podzun 1953