Dürking, Werner

 

* 26. Januar 1896, Fürstenberg / Weser + 12. September 1944, Humenné  

 

Werner Dürking trat am 31. August 1914 als Kriegsfreiwilliger in das Infanterie-Regiment 164 ein, wo er am 28. Oktober 1914 zum Fahnenjunker ernannt wurde. Am 20. März 1915 kam er zum mobilen Infanterie-Regiment 164 ins Feld. Am 18. Juni 1915 wurde er dann zum Leutnant befördert und am 27. Januar 1917 Führer der MG-Kompanie des Infanterie-Regiments 164. Am 28. März 1918 wurde er MG-Offizier in seinem Regiment. Am 16. Mai 1919 folgte die Versetzung ins Reichswehr-Infanterie-Regiment 19, am 1. Juni 1920 dann in das Infanterie-Regiment 14, am 14. Juni 1920 in das Infanterie-Regiment 20 und am 15. September 1920 in das Infanterie-Regiment 18. Am 31. Juli 1925 wurde er zum Oberleutnant befördert und am 1. Oktober 1927 auf die Infanterie-Schule kommandiert. Am 1. Oktober 1929 kam er zum Stab der 6. Division, wo er am 1. September 1930 zum Hauptmann befördert wurde. Am 1. Oktober 1931 wurde er Kompaniechef im Infanterie-Regiment 1. Am 1. Oktober 1934 übernahm er eine Kompanie im Infanterie-Regiment Crossen und am 15. Oktober 1935 im Infanterie-Regiment 35. Am 1. Dezember 1935 wurde er zum Major befördert und am 6. Oktober 1936 Taktiklehrer an der Kriegsschule Hannover. Am 1. Januar 1939 zum Oberstleutnant befördert, wurde er am 26. August 1939 Kommandeur des I. Bataillons des Infanterie-Regiments 471. Am 5. Oktober 1940 übernahm er das Kommando über das Infanterie-Regiment 451. Am 20. Juli 1941 schwer verwundet, wurde er in ein Lazarett eingeliefert und anschließend dem Infanterie-Ersatz-Bataillon 451 zugeteilt. Am 6. November 1941 wurde er in die Führerreserve des OKH versetzt und zugleich zum Chef der Heeresrüstung und Befehlshabers des Ersatzheeres kommandiert. Am 1. Dezember 1941 wurde er zum Oberst befördert und am 15. Januar 1942 zum Vorkommando der Schule für Offiziersanwärter der Infanterie in Dresden kommandiert. Am 1. Februar 1942 wurde er Lehrgruppen-Kommandeur an der Schule für Offiziers-Anwärter der Infanterie in Dresden. Am 10. Juni 1942 wurde er dann Kommandeur der Schule IV für Offiziersanwärter der Infanterie in Ohrdruf, bevor er am 29. April 1944 in die Führerreserve des OKH versetzt wurde. Im Mai und Juni 1944 nahm er am 11. Divisionsführerlehrgang in Hirschberg teil. Am 3. Juli 1944 wurde er schließlich zur Heeresgruppe Nordukraine kommandiert, um dort als Divisionskommandeur eingesetzt zu werden. Am 1. August 1944 zum Generalmajor befördert, wurde er am 2. September 1944 mit der Führung der 96. Infanterie-Division beauftragt. Am 11. September 1944 wurde er am Sanok schwer verwundet. Am 12. September 1944 ist er im Lazarett in Hummené verstorben. Posthum wurde er am 1. Oktober 1944 zum Generalmajor befördert.