Domansky, Heinrich

 

* 13. Juni 1892, Danzig-Neufahrwasser

† 28. April 1945, Stutthof / Ostpreußen (gefallen)

 

Heinrich Domansky trat am 14. März 1911 als Fähnrich in das Feldartillerie-Regiment 35 ein. Am 22. Mai 1912 zum Leutnant befördert, wurde er am 1. Oktober 1912 in das Feldartillerie-Regiment 79 versetzt. Am 23. April 1915 wurde er dann Adjutant der II. Abteilung des Feldartillerie-Regiments 79 und am 21. Juni 1915 Regiments-Adjutant. Am 18. Dezember 1915 zum Oberleutnant befördert, wurde er am 17. März 1917 Batterieführer im Feldartillerie-Regiment 79. Am 26. Oktober 1918 wurde er in die Ersatz-Abteilung des Feldartillerie-Regiments 79 versetzt und am 8. November 1918 Batterieführer im Feldartillerie-Regiment 79. Am 31. Januar 1920 wurde er aus dem Militär verabschiedet und in die Polizei in Mitteldeutschland übernommen. Am 1. Oktober 1933 wurde er dann als Hauptmann L-Offizier bei der Kommandantur in Marienburg. Am 1. Mai 1934 zum Hauptmann befördert, kam er in das III. Bataillon des Artillerie-Regiments 11, dessen Kommandeur er am 15. Oktober 1935 wurde, nachdem er am 1. September 1935 zum Major befördert worden war. Am 1. Juni 1938 zum Oberstleutnant befördert, wurde er am 22. Juli 1938 Kommandeur der II. Abteilung des Artillerie-Regiments 98. Am 15. Januar 1940 wurde er Kommandeur des Artillerie-Regiments 122 und am 13. Mai 1941 zum Oberst befördert. Am 10. April 1943 wurde er dann in die Führerreserve versetzt und am 1. Mai 1943 wieder Kommandeur des Artillerie-Regiments 122. Am 20. März 1944 wurde er dann Artillerie-Kommandeur 401 und am 1. September 1944 stellvertretender Führer der 93. Infanterie-Division. Am 1. Oktober 1944 wurde er dann Kommandeur der 50. Infanterie-Division und am 9. November 1944 noch zum Generalmajor befördert. Bei den Endkämpfen auf der Frischen Nehrung ist er am 28. April 1945 gefallen.