Döhren, Georg von

 

* 23. Mai 1884, Hamburg + 20. Januar 1965, Stuttgart  

 

Georg von Döhren trat am 16. September 1903 als Fahnenjunker in das Infanterie-Regiment 49 ein, wo er am 27. Januar 1915 zum Leutnant befördert wurde. Am 27. Januar 1914 erfolgte seine Beförderung zum Oberleutnant. Als Zugführer zog er am 1. August 1914 in der MG-Kompanie des Infanterie-Regiments 49 ins Feld. Später wurde er Bataillonsadjutant und Führer der MG-Kompanie in seinem Regiment. Am 18. April 1915 folgte die Beförderung zum Hauptmann. 1916 wurde er schließlich Bataillonsführer. Am 1. September 1918 wurde er in das Ersatz-Bataillon des Infanterie-Regiments 34 versetzt, am 29. November 1918 kam er zur Kommandantur Swinemünde. Am 14. Oktober 1919 wurde er aus der Armee verabschiedet und trat zum Organisationsstab der Sicherheits-Polizei in Bremen über. Im November 1919 wurde er Chef einer Hundertschaft der Schutzpolizei Bremen. Bei der Polizei wurde er bis zum Oberst befördert und am 1. Januar 1935 Kommandeur des Landespolizei-Regiments Hamburg. Am 15. Oktober 1935 wurde er als Oberst in die Armee übernommen und Kommandeur des Infanterie-Regiments 58. Am 1. Februar 1937 wurde er in das E-Offizierskorps versetzt und Ausbildungsleiter Wiesbaden. Am 26. August 1939 übernahm er als Kommandeur das Infanterie-Regiment 313, welches er in Frankreich führte. Am 3. Mai 1941 wurde er mit der Führung der 712. Infanterie-Division beauftragt, deren Kommandeur er am 1. Juli 1941 wurde. Gleichzeitig wurde er zum Generalmajor befördert. Am 16. April 1942 wurde er in die Führerreserve des OKH versetzt und am 1. Juni 1942 Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VI. Am 16. April 1944 wurde er erneut in die Führerreserve versetzt und am 31. Januar 1945 verabschiedet.