Bauer, Robert

 

* 27. März 1907, Grambin

† 18. April 1996, Gelsenkirchen

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Robert Bauer trat am 3. Oktober 1927 in die Polizeischule Treptow ein, am 1. Oktober 1935 kam er als Unterfeldwebel zur 15. Kp./IR 25. Am 1.Januar  1938 erfolgte die Beförderung zum Feldwebel, am 1. November 1939 zum Stabsfeldwebel. Als Zugführer der 3/IR 509 wurde er am 23. April 1940 zum Leutnant d.R. befördert. Nach einer Versetzung zum Infanterie-Regiment 571 wurde er am 16. März 1942 als Hauptmann d.R. Chef der 5. Kompanie vom Infanterie-Regiment 668. Am 1. Dezember 1941 erfolgte seine Übernahme in das aktive Offizierskorps. Dann wurde er am 22. November 1942 zum Führer des I. Bataillons vom Grenadier-Regiment 668 ernannt. Am 20. Februar 1944 wurde er zum Major befördert. Danach kam Bauer nach einem Lazarettaufenthalt am 10. August 1944 zur Führerreserve des OKH, wo er am 18. Juni 1944 das Deutsche Kreuz in Gold erhielt. Im Herbst 1944 Regimentsführer in der 15. Infanterie-Division, war er in der Slowakei eingesetzt. Hier zeichnete er sich mehrmals aus und wurde dafür am 11. März 1945 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Am 1. Mai 1945 verwundet, geriet er bei Kriegsende in russische Gefangenschaft, aus der er Anfang 1950 entlassen wurde.

 

Ritterkreuz  (11. März 1945)