Hahn, Hans

 

* 14. April 1914, Gotha

+ 18. Dezember 1982, München

Hans Hahn trat 1934 als Fahnenjunker in das Infanterie-Regiment 14 ein. 1935 wurde er in die Luftwaffe versetzt und zum Jagdflieger ausgebildet. 1936 folgte die Beförderung zum Leutnant. Bei Kriegsbeginn führte er als Oberleutnant die 4. Staffel des Jagdgeschwaders 2. Am 14. Mai 1940 gelangen ihm seine ersten zwei Luftsiege. Am 24. September 1940 wurde ihm nach 20 Luftsiegen das Ritterkreuz verliehen. Am 1. Oktober 1940 erfolgte seine Ernennung zum Kommandeur der III. Gruppe des Geschwaders. Nach seinem 42. Luftsieg wurde ihm am 14. August 1941 das Eichenlaub verliehen. Am 1. November 1942 wurde Hans Hahn Kommandeur der II. Gruppe des Jagdgeschwaders 54 und an die Ostfront versetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er 68 Luftsiege errungen. Am 6. Januar 1943 errang er über dem Ladogasee acht Luftsiege. Am 1. Januar 1943 war er zum Major befördert worden. Am 26. Januar 1943 errang er seinen 100. Luftsieg. Am 21. Februar 1943 wurde er bei einem Luftkampf abgeschossen und mußte seine Maschine auf russischem Gebiet notlanden, wobei er in Gefangenschaft geriet. Aus dieser wurde er erst am 24. Dezember 1949 wieder entlassen. Auf 560 Feindflügen hatte er insgesamt 108 Luftsiege errungen.

 

Ritterkreuz (24. September 1940) Eichenlaub (14. August 1941)

Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall, 1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011