schwere Panzerjäger-Abteilung 653

 

Aufgestellt am 31. März 1943 in Bruck bei Leitha aus der Sturmgeschütz-Abteilung 197 und mit dem Panzerjäger "Ferdinand" ausgestattet. Die Abteilung wurde dem XXXXI. Panzer-Korps unterstellt. Im August 1943 wurden von der schweren Panzerjäger-Abteilung 654 19 Panzerjäger "Ferdinand" übernommen. Im November 1943 verlegte die Abteilung in den Nikopol-Brückenkopf. Nach denm Ausfall der meisten Panzerjäger verlegte die Abteilung nach St. Valentin und nach Wien, um komplett neu aufgestellt zu werden. Hier empfing die 1. Kompanie 11 Panzerjäger "Ferdinand", die gegen die alliierte Landung in Anzio eingesetzt wurden. Die 2. Kompanie verlegte im April 1944 mit 30 "Ferdinand" nach Rußland, die 3. Kompanie folgte. Die beiden Kompanien wurden dem XXIV. Panzer-Korps unterstellt. Im August und September 1944 wurde die 2. und 3. Kompanie in Charkow aufgefrischt, die 1. Kompanie verlegte mit nur noch drei "Ferdinand" nach Wien.  Im Oktober 1944 wurde die 2. Kompanie zur 7. Panzerjäger-Ersatz- und Ausbildungs-Abteilung. Die 1. und 3. Kompanie wurden mit Jagd-Tigern ausgestattet. Die 1. Kompanie nahm bei der 15. Armee an der Ardennen-Offensive teil, die 3. Kompanie bei der 17. SS-Panzergrenadier-Division. Die 2. Kompanie wurde zur Heeres-Panzerjäger-Kompanie 614. Im Februar wurde die Abteilung in Landau zusammengezogen. Bis zum März wurde die Abteilung auf 41 Jagdtiger aufgefüllt und in den Raum Hagenau verlegt. Im April 1945 wurde die Abteilung nach Salzburg verlegt, um mit fabrikneuen Jagdtigern ausgestattet zu werden. Bei Kriegsende unterstand dei Abteilung der Heeresgruppe Süd bei Linz.