Wach-Bataillon Berlin
Wach-Bataillon Großdeutschland
Wach-Regiment Großdeutschland

 

Die Ursprünge des Wach-Bataillons Berlin gehen zurück auf als Kommando Wachtruppe der Reichswehr. Dieses Kommando bestand aus sieben Schützen-Kompanien, von denen jede der sieben Divisionen der Reichswehr jeweils eine Kompanie stellte. Das Kommando Wachtruppe bestand aus sieben Schützen-Kompanien und zusätzlich einer MG-Kompanie und einer Artillerie-Batterie, die hierfür extra abgestellt wurden. Die Kompanien wurden in der Regel nach drei Monaten abgelöst. Ab 1936 bestand das Kommando dann aus acht Schützen-Kompanien ohne MG-Kompanie. Am 23. Juni 1937 wurde die Wachtruppe Berlin in das Wach-Regiment Berlin umbenannt, ohne dass es dabei zu Änderungen in der Gliederung kam. Die Offiziere und Unteroffiziere wurden jetzt nur noch jährlich, die Mannschaften halbjährlich ausgewechselt. Mit dem 6. Juni 1939 wurde der Befehl für die Umgliederung des Regiments im Herbst erteilt. Das Regiment sollte von da an sein Personal selbst ausbilden. Am 12. Juni 1939 wurde das Wach-Bataillon zum Infanterie-Regiment "Großdeutschland" erweitert und umgegliedert. Zurück blieb ein Regimentsstab mit vier Kompanien. Diese Einheit behielt den Namen Wach-Bataillon Berlin. Am 1. Mai 1941 wurde das Bataillon auf fünf Kompanien erweitert. Am 1. Oktober 1942 erfolgte dann die Umbenennung in Wach-Bataillon Großdeutschland. Am 7. Februar 1945 wurde das Bataillon als Alarm-Einheit mobil gemacht und in Wach-Regiment Berlin umbenannt. Hierzu wurde die Einheit auf zwei Bataillone mit zehn Kompanien erweitert. Anschließend wurde das Regiment der Infanterie-Division Berlin unterstellt und an der Oder bei Küstrin eingesetzt.