Sturmgeschütz-Abteilung 200 (Feld)

 

Feldpostnummer: 26960

 

Die Sturmgeschütz-Abteilung 200 (Feld) wurde im Sommer 1944 aus Teilen der gepanzerten Artillerie-Brigade beim OB West mit vier Batterien. Die Abteilung bestand aus britischen, französischen und niederländischen Beutepanzern und war dennoch eine sehr kampfkräftige Einheit. Ihren ersten Einsatz fuhr die Abteilung am 6. Juni im Rahmen der 21. Panzerdivision gegen Cean. Anschließend folgten schwere Kämpfe an den Landungskämpfen und beim Durchbruch durch Avranches. Die Abteilung kam in die Eifel, wo sie aufgefrischt wurde. Während der Ardennen-Offensive wurde die Abteilung der Führerbegleit-Brigade unterstellt. Die Brigade, die inzwischen mit deutschen Sturmgeschützen ausgestattet war, nahm an den Kämpfen um St. Vith und Bastogne teil. Die Einsätze litten sehr an der Benzin-Knappheit. Nach dem Rückzug auf den Westwall hatte die Abteilung sämtliche Batteriechefs verloren. Die Abteilung kam nach Pommern und nahm an den Kämpfen um Reetz und Arnswalde im Rahmen der Führerbegleitdivision teil. Im Februar 1945 in Panzerjäger-Abteilung 673 umbenannt.

 

Kommandeur:

Sommer 1944 Major Becker

Dezember 1944 Hauptmann Wickelmaier

 

Literatur und Quellen:

Sturmgeschütze marsch - Die Einsatzwege der Sturmgeschütz Batterien Abteilungen und Brigaden, Aufsess, Florian Freiherr von und zu, Selbstverlag, 2007

Sturmartillerie - Feld in der Brandung, Oberstleutnant Tornau, Franz Kurowski, Maximilian-Verlag, 1965