Stellungs-Abschnitte

 

Die Aufstellung dieserEinheiten geht auf das Ende des I. Weltkrieges und den Versailler Vertrag zurück. Da mit den durch diesen Vertrag zugebilligten Kräften die deutsche Ost-Grenze zu Polen nicht zu verteidigen war, stellte die Reichswehr geheime Selbstschutzverbände auf. Diese bestanden aus Freiwilligen, die unentgeltlich in diesen Einheiten Dienst taten. Später wurden die Einheiten dann zu festen Verbänden zusammen gefaßt und den Wehrkreiskommandos unterstellt. So entstanden die Grenzschutz-Abschnitts-Kommandos, (Divisionsstäbe) die einen bestimmten Grenzabschnitt im Falle einer Auseinandersetzung mit Polen zu halten hatten. Ihnen unterstanden die Grenzwacht-Abschnitte (Regimenter). Die entsprechenden Waffen und Uniformen lagerten in den Zeugämtern und sollten erst im Spannungsfall ausgegeben werden. Die Regimenter wurden dann Ende August aufgerufen. Die Stellungs-Abschnitte waren etwa gleich gegliedert wie die Grenzwacht-Abschnitte, waren jedoch Heerestruppen.

 

Stellungs-Abschnitt 128 Stellungs-Abschnitt 138 Stellungs-Abschnitt 148