7. Landungs-Flottille
Die 7. Landungs-Flottille wurde im Juli 1943 beim Marine-Sonderkommando Varna aus den auf dortigen Werften fertig montierten und über die Donau antransportierten MFPs. Anschließend wurde die Flottille zu Transporteinsätzen im westlichen Schwarzen Meer und vereinzelt bis Kertsch und in den Kubanbrückenkopf eingesetzt. Von Oktober 1943 bis April 1944 wurde die Flottille zur Räumung Odessas und zu Transporteinsätzen im westlichen Schwarzen Meer eingesetzt. Anschließend machte die russische Großoffensive auf der Krim verstärkte Truppentransporte zur Versorgung der dort abgeschnittenen 17. Armee erforderlich. Vom 7. - 11. Mai 1944 wurde der Brückenkopf Sewastopol geräumt, wobei die Flottille vor allem durch russische Luftangriffe schwere Verluste hatte. Anschließend wurde die Flottille zu Transport-, Minen- und Sicherungsaufgaben von Varna aus eingesetzt. Im August 1944 wurde sie dann für geplante Übersetz- und Transportaufgaben auf der Donau in den Raum Galatz-Braila verlegt. Am 23. August 1944 traten rund 15 MFP den Marsch donauaufwärts an. Nach dem Übertritt Rumäniens kam es zu mehreren Feuergefechten zwischen den Rumänen und den MFPs, die sich bis Brza Palanka durchschlagen konnten, wo die MFPs versenkt werden mußten. Im Verband des II. / 2. Jäger-Regiment Brandenburg marschierten die Besatzungen an Belgrad vorbei nach Sabac, wobei es zu mehreren Gefechten mit Partisanen kam. In Sabac wurde wieder Anschluß an deutsche Truppen gefunden.